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Olympia 2016: Sensation im Stabhochsprung nach dramatischem Duell

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Das war die Olympia-Nacht  

Dramatischer Zweikampf im Stabhochsprung: Brasilianer schafft Sensation

16.08.2016, 11:42 Uhr | dpa, sid, t-online.de

Olympia 2016: Sensation im Stabhochsprung nach dramatischem Duell. Der Brasilianer Thiago Braz da Silva gewinnt überraschend Gold im Stabhochsprung. (Quelle: Reuters)

Der Brasilianer Thiago Braz da Silva gewinnt überraschend Gold im Stabhochsprung. (Quelle: Reuters)

Mit einer großen Überraschung ging der Tag in Rio zu Ende. Der Brasilianer Thiago Braz da Silva gewann sensationell die Goldmedaille im Stabhochspringen. Aus deutscher Sicht ist vor allem die Bronzemedaille von Ringer Denis Kudla erwähnenswert. Ansonsten ging es in diversen Wettbewerben vor allem um den Einzug in die nächste Runde.   

  • Handball: Deutscher Viertelfinal-Gegner steht fest
  • Alle deutschen Diskuswerferinnen ziehen ins Finale ein
  • Jackie Baumann scheitert im Vorlauf über 400 Meter Hürden
  • Wasserspringer Hausding und Feck im Halbfinale
  • Bahnrad: Kluge verpasst Medaille – Vogel weiter im Rennen
  • Final-Traum geplatzt: Boll und Co. kämpfen um Bronze
  • Ringer Kudla holt Sensations-Bronze

Dramatisches Finale im Stabhochsprung

Der Brasilianer da Silva ist neuer Stabhochsprung-Olympiasieger. Mit 6,03 Meter verwies er in einem hochklassigen Finale Renaud Lavillenie auf den Silber-Rang. Der Franzose und Olympiasieger von 2012 in London übersprang in Rio 5,98 Meter. Dritter wurde der US-Amerikaner Sam Kendricks mit 5,85 Meter. Der erst 22-jährige da Silva holte die erste Medaille überhaupt im Stabhochsprung für sein Land.

Erstmals seit 1992 stand kein deutscher Stabhochspringer in einem Olympia-Finale. Ex-Weltmeister Raphael Holzdeppe, der deutsche Meister Tobias Scherbarth und Karsten Dilla scheiterte in der Qualifikation.

Handball: Deutscher Viertelfinal-Gegner steht fest

Die deutschen Handballer treffen im Viertelfinale auf Katar. Der WM-Zweite sicherte sich den vierten Platz in der Gruppe A durch einen 22:18 (12:9)-Erfolg im abschließenden Vorrundenspiel gegen Argentinien.

Die Partie um den Einzug ins Halbfinale findet am Mittwoch (18.30 Uhr MESZ) statt. Europameister Deutschland war als Erster der Gruppe B nach einem 31:25-Erfolg gegen Ägypten ins Viertelfinale eingezogen. Mehr zum Sieg gegen Ägypten erfahren Sie hier.

Alle deutschen Diskuswerferinnen ziehen ins Finale ein

Medaillenkandidatin Julia Fischer hat die Qualifikation der Diskuswerferinnen bei den Olympischen Spielen gerade so gemeistert. Die Lebensgefährtin des dreifachen Diskus-Weltmeisters Robert Harting und Trainingspartnerin von Olympiasieger Christoph Harting kam auf 61,83 Meter und damit nur über die Platzierung als Gesamt-Neunte weiter.

Nadine Müller, die Vize-Weltmeisterin von 2011, machte es mit 63,67 Meter wesentlich souveräner. Shanice Craft erreichte mit nur 60,23 Metern als letzte Teilnehmerin das Finale.

Jackie Baumann scheitert im Vorlauf über 400 Meter Hürden

Die deutsche Meisterin Jackie Baumann ist über 400 Meter Hürden im Vorlauf gescheitert. Die Tochter des früheren Spitzenathleten Dieter Baumann verpasste in 59,04 Sekunden deutlich den Einzug ins Halbfinale. "Ich kann es mir nicht richtig erklären", sagte die 20-Jährige.

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"Es klingt trotz der Zeit scheiße, ich habe es echt genossen hier zu laufen", sagte die Tübingerin. "Ich habe es an der vierten Hürde schon gespürt, leider." Dieter Baumann hatte 1992 in Barcelona Gold über 5000 Meter gewonnen, Jackie Baumanns Mutter Isabelle ist ihre Trainerin.

Wasserspringer Hausding und Feck im Halbfinale

Die deutschen Wasserspringer haben es in einer windumtosten Qualifikation vom Drei-Meter-Brett sicher ins olympische Halbfinale geschafft. Beim großen Favoritenstraucheln wurde Rekordeuropameister Patrick Hausding Sechster. Stephan Feck kam bei zwischenzeitlich grenzwertigen Bedingungen auf Platz neun.

Der chinesische Weltmeister He Chao schied auf Rang 21 überraschend aus, London-Olympiasieger Ilja Sacharow aus Russland kam als 18. nur mit großer Mühe knapp weiter. "Da sieht man, was heute los war", sagte Hausding. Anderthalb von sechs Durchgängen seien irregulär gewesen, sagte Bundestrainer Lutz Buschkow.

Bahnrad: Kluge verpasst Medaille – Vogel weiter im Rennen

Auch in seiner Spezialdisziplin hat es Bahnradsportler Roger Kluge nicht mehr herumreißen können. Der 30-Jährige fuhr mit Platz sechs im Mehrkampf Omnium an der erhofften Medaille vorbei. Stattdessen holte sich der Italiener Elia Viviani die Goldmedaille. Platz zwei und drei gingen an den britischen Superstar Mark Cavendish und den Dänen Lasse Norman Hansen.

Kristina Vogel liegt unterdessen im Sprint in Reichweite zu Edelmetall. Die Keirin-Weltmeisterin zog dank eines Siegs gegen die Neuseeländerin Natasha Hansen ins Viertelfinale ein. "Bis jetzt ist es wie gewünscht gelaufen. Nun kommt der fünfte Wettkampftag in Serie, das ist für alle hart", sagte Vogel, die am Dienstag auf Wai-Sze Lee aus Hongkong trifft.

Final-Traum geplatzt: Boll und Co. kämpfen um Bronze

Die deutschen Tischtennis-Männer kämpfen im Team-Wettbewerb um Bronze. Timo Boll, Dimitrij Ovtcharov und Bastian Steger verloren im Halbfinale gegen Japan mit 1:3. Im Spiel um Platz drei hat die deutsche Mannschaft gegen Südkorea jedoch eine weitere Möglichkeit, die dritte olympische Team-Medaille in Serie zu holen.

"Wir wussten, dass uns eine sehr schwere Aufgabe erwartet. Japan hat sehr stark gespielt, vor allem im Doppel. Jetzt gilt es, die Konzentration schnellstmöglich auf das Spiel um Bronze zu richten", sagte Bundestrainer Jörg Roßkopf.

Ringer Kudla holt Sensations-Bronze

Ringer Denis Kudla hat für eine große Überraschung gesorgt. Der 21 Jahre alte EM-Dritte aus Schifferstadt gewann in der Klasse bis 85 Kilogramm die Bronzemedaille und bescherte dem Deutschen Ringer-Bund (DRB) das erste olympische Edelmetall seit 2008.

Griechisch-römisch-Spezialist Kudla setzte sich gegen den Ungarn Victor Lorincz nach Punkten durch und sorgte aus Sicht der deutschen Ringer für einen gelungenen Auftakt. Gold ging an den Russen Dawit Tschakwetadse, der im Finale den Ukrainer Schan Belenjuk duetlich bezwang. Die zweite Bronzemedaille ging an den Weißrussen Jawid Hamsatau. Mehr über die Sensations-Medaille von Denis Kudla lesen Sie hier.

Das bringt der Tag in Rio

Die deutschen Tischtennis-Frauen kämpfen im Team-Wettbewerb um die Goldmedaille, gehen allerdings als krasser Außenseiter ins Finale des Teamwettbewerbs gegen China.

Im Kanu haben sich Sebastian Brendel im Canadier-Einer über 1000 Meter sowie Franziska Weber und Tina Dietze im Kajak-Zweier über 500 Meter als Gold-Anwärter in Stellung gebracht. Im Beachvolleyball-Halbfinale kämpfen Laura Ludwig und Kira Walkenhorst gegen die Brasilianerinnen Larissa und Talita an um den Einzug ins Finale.

Hockey-Herren wollen ins Finale

Ins Finale wollen auch die deutschen Fußball-Frauen. Das Team von Trainerin Silvia Neid trifft in Belo Horizonte auf Kanada. Auch die deutschen Hockey-Herren kämpfen gegen Argentinien um den Einzug ins Endspiel.

Joachim Eilers zählt auf der Bahn im Keirin-Wettbewerb zu den Favoriten. Der Weltmeister startet in seinen ersten Vorlauf. Kristina Vogel will im Sprint den Halbfinaleinzug schaffen. Im Turnen will Fabian Hambüchen seine große Karriere mit der Goldmedaille am Reck krönen.

Deutsches Trio träumt von Edelmetall

Julia Fischer, Shanice Craft und Nadine Müller rechnen sich in der Diskus-Entscheidung der Frauen Chancen auf Edelmetall aus. Im Ringen ist Frank Stäbler als Weltmeister ein Kandidat für das Finale im griechisch-römischen Stil der Kategorie bis 66 Kilogramm.

Vom Drei-Meter-Brett wollen sich Rekordeuropameister Patrick Hausding und der Leipziger Stephan Feck zunächst einen Final-Platz sichern. Der Boxer Artem Harutyunyan kämpft gegen den Türken Batuhan Gözgec um den Einzug ins Halbfinale im Halbweltergewicht.

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