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Olympische Spiele 2016:Olympia-Abschlussfeier findet ohne Temer statt

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Olympia 2016  

Nach Pfiffen: Temer nicht bei Rio-Abschlussfeier dabei

16.08.2016, 13:48 Uhr | dpa

Olympische Spiele 2016:Olympia-Abschlussfeier findet ohne Temer statt. Brasiliens Interimspräsident Michel Temer war bei der Schlussfeier der Olympischen Spiele ausgepfiffen worden.

Brasiliens Interimspräsident Michel Temer war bei der Schlussfeier der Olympischen Spiele ausgepfiffen worden. Foto: Cadu Gomes. (Quelle: dpa)

Rio de Janeiro (dpa) - Nach dem Pfeifkonzert bei der Eröffnungsfeier wird Brasiliens Interimspräsident Michel Temer nicht bei der Schlussfeier der Olympischen Spiele am Sonntag in Rio de Janeiro erscheinen.

Wie die Nachrichtenagentur Agência Brasil unter Berufung auf den Präsidentenpalast berichtete, hat Temer die Entscheidung nach Rücksprache mit dem Außenministerium getroffen.

Dagegen wird Japans Premier Shinzo Abe beim feierlichen Abschluss im Maracanã-Stadion anwesend sein. Japans Hauptstadt Tokio richtet die nächsten Sommerspiele 2020 aus. Laut Agência Brasil wird noch nach einer Möglichkeit für ein Treffen zwischen Temer und Abe gesucht.

Während Olympia kam es wiederholt zu Anti-Temer-Protesten, bei Wettkämpfen tauchte er nach dem Eklat zum Start der Spiele nicht auf. Seine Worte zur Eröffnung der XXXI. Sommerspiele waren in einem ohrenbetäubenden Pfeifkonzert im Maracanã untergegangen. Es wurde sofort laute Musik aufgedreht, um die Peinlichkeit zu überspielen.

Die Anhänger der linken Präsidentin Dilma Rousseff wittern hinter deren Suspendierung wegen angeblicher Haushaltstricksereien einen "Putsch". Sie war 2014 von 54 Millionen Menschen rechtmäßig gewählt worden. Ihr Vizepräsident Temer hatte die Koalition aufgekündigt, durch ein Bündnis mit anderen Parteien kamen die Mehrheiten für die Suspendierung von Rousseff zusammen. Die Politikerin von der linken Arbeiterpartei soll nach Olympia endgültig des Amtes enthoben werden, die nötige Zwei-Drittel-Mehrheit im Senat gilt derzeit als sicher.

Temer würde bis Ende 2018 im Amt bleiben. Viele Bürger fordern als Ausweg aus der Krise und wegen der Polarisierung Neuwahlen. Über Twitter überbieten sich Temer (609 000 Follower) und Rousseff (4,81 Mio.) mit Lobesbekundungen für brasilianische Medaillengewinner.

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