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Olympia 2016: Reichert Neunter im Freiwasserschwimmen

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Olympia 2016  

Reichert Neunter im Freiwasser - Schwimmer ohne Medaille

16.08.2016, 17:25 Uhr | dpa

Olympia 2016: Reichert Neunter im Freiwasserschwimmen. Christian Reichert blieb trotz guter Leistung ohne Medaille.

Christian Reichert blieb trotz guter Leistung ohne Medaille. Foto: Sebastian Kahnert. (Quelle: dpa)

Rio de Janeiro (dpa) - Ohne Rekordweltmeister Thomas Lurz haben auch die Freiwasser-Asse die erste olympische Nullnummer deutscher Schwimmer seit 84 Jahren nicht verhindern können.

Am brasilianischen Kultstrand Copacabana belegte Christian Reichert in den Wellen des Atlantiks einen respektablen neunten Platz. "Das ist einfach geil hier zu schwimmen, wenn man atmet und auf den Strand hier schaut", sagte Reichert freudestrahlen.

Somit bleibt der Deutsche Verband in 34 Schwimm-Wettbewerben bei den Spielen von Rio de Janeiro ohne Medaille. 2012 hatte Lurz das in London mit Silber noch verhindert. "Ein solides Rennen für ihn, so wie erwartet", sagte der vor 15 Monaten zurückgetretene Lurz über Reichert. Der DSV blieb zuletzt 1932 ohne olympisches Edelmetall. Jetzt können nur noch die Springer für ein Erfolgserlebnis sorgen.

Im Rennen über 10 Kilometer gewann nach etwas weniger als zwei Stunden Europameister Ferry Weertman aus den Niederlanden im Foto-Finish vor Spyros Gianniotis. Der Grieche lag zwar zunächst vorn, traf aber mit seiner Hand das Anschlagbrett nicht. Lange hatte der Australier Jarrod Poort geführt, teils mit fast anderthalb Minuten Vorsprung. Doch das Feld holte den 21-Jährigen ein. "Ein Start-Ziel-Sieg hat auf diesem Niveau noch nie geklappt", sagte Reichert.

Erneut verfolgten viele andere Sportler das Rennen, unter ihnen Isabelle Härle. Die Essenerin hatte tags zuvor einen guten sechsten Platz belegt. Wie beim Frauen-Rennen war das Wasser vor Rios Traumkulisse relativ ruhig. Das kam eher den Beckenschwimmern entgegen und nicht den Freiwasserspezialisten. Reichert mag es eher wellig - und das Wasser gerne auch mal kälter als 22 Grad.

Der 31-Jährige hatte bei seinem Olympia-Debüt das Ziel einer Top-10-Platzierung. "Ziel erreicht", sagte er und lachte. "Vom Speed her hatte ich noch einen Ticken mehr drauf. Aber irgendwann war eine Wand von sechs Leuten vor mir und da ist kein Weiterkommen mehr möglich gewesen." Der Polizeikommissar hatte sich in der Qualifikation gegen den Olympia-Achten von London, Andreas Waschburger aus Saarbrücken, durchgesetzt.

Für die deutschen Schwimmer stehen in Rio vier sechste Plätze zu Buche. Ob mit Lurz mehr möglich gewesen wäre, vermochte Reichert nicht zu sagen. "Am Ende hat auch viel mit Glück zu tun." Natürlich habe man ein weinendes Auge, wenn ein Lurz nicht am Start sei, sagte Leistungssportdirektor Lutz Buschkow. Aber man müsse akzeptieren, wenn ein "Medaillengarant" nicht mehr dabei sei. Der zweimalige Olympiamedaillengewinner Lurz hatte seine Laufbahn beendet, weil er für sich keine Goldchance mehr in Rio sah.

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