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Olympia 2016: Deutsche Hockey-Damen holen Bronze

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Knapper Sieg gegen Neuseeland  

Deutsche Hockey-Damen sichern sich Bronze

19.08.2016, 18:28 Uhr | sid

Olympia 2016: Deutsche Hockey-Damen holen Bronze. Die deutschen Torschützinnen Lisa Schütze (Mitte) und Charlotte Stapenhorst (re.) jubeln mit Franzisca Hauke. (Quelle: Reuters)

Die deutschen Torschützinnen Lisa Schütze (Mitte) und Charlotte Stapenhorst (re.) jubeln mit Franzisca Hauke. (Quelle: Reuters)

Es war ein Zittersieg, aber der große Kampf wurde dank Torhüterin Kristina Reynolds mit Bronze belohnt: Die deutschen Hockey-Frauen haben ihre Rückkehr in die Weltspitze gleich mit einer Olympia-Medaille gekrönt. Das Team von Bundestrainer Jamilon Mülders setzte sich im Spiel um Platz drei dank einer starken zweiten Halbzeit mit 2:1 (0:0) gegen Neuseeland durch und sicherte sich Bronze.

Nach dem Triumph von Athen 2004 war es die erste Medaille für eine deutsche Frauen-Mannschaft. "Wir haben ein unfassbar starkes Team und haben es mit unserem unbändigen Willen geschafft. Ich hatte das ganze Spiel ein gutes Gefühl", sagte Torhüterin Kristina Reynolds.

Reynolds hält das DHB-Team im Spiel

Nach einer schwachen ersten Halbzeit, in der die überragende Reynolds die DHB-Frauen im Spiel hielt, kam die deutsche Mannschaft wie verwandelt aus der Kabine. Charlotte Stapenhorst vollendete einen wunderbaren Spielzug zur Führung (34. Minute), Lisa Schütze legte mit einem eleganten Lupfer kurz darauf nach (38.). Mit dem Abpfiff des dritten Viertels verkürzte Olivia Merry (45.) - danach begann das große Zittern.

Mit zwei dritten Plätzen erwiesen sich die Mannschaften des Deutschen Hockey-Bundes (DHB) erneut als Medaillenlieferanten. Erstmals seit 2004, als die Frauen in Athen Gold und die Männer Bronze gewannen, gab es in Rio de Janeiro wieder zwei Medaillen für die DHB-Mannschaften, nachdem sich die Männer am Vortag die Niederlande nach Penaltyschießen (4:3) besiegt hatten.

Unkonzentriertheiten im Spielaufbau

Die deutschen Frauen hatten allerdings zunächst erhebliche Schwierigkeiten mit dem aggressiven Pressing der "Blacksticks". Aus der Umklammerung konnten sich die "Danas" selten befreien, es fehlten die langen, geschlenzten Pässe in die Spitze. Hinzu kamen schlechte Abspiele beim Spielaufbau. Doch immerhin hatte Torhüterin Reynolds wieder mal einen Sahnetag erwischt.

Zwei Tage nach der dramatischen Halbfinal-Niederlage gegen die Niederlande (3:4 im Penaltyschießen) wollten sich die deutschen Frauen unbedingt für ein starkes Turnier belohnen. "Wir hören jetzt nicht auf! Wir holen uns Bronze!", hatte Mülders sein Team eingeschworen und auf die Bestätigung der Topleistung aus dem Spiel gegen die Niederlande gepocht.

Zittern in den Schlussminuten

Doch davon war zunächst nichts zu sehen. Mülders griff immer wieder korrigierend ein, schnappte sich einzelne Spielerinnen für neue Instruktionen. Doch seine Mannschaft, in der Katharina Otte kurzfristig die schwer am Kreuzband verletzte Verteidigerin Annika Sprink ersetzte, blieb zu passiv. Das 0:0 zum Pausenpfiff war schmeichelhaft, vor allem dank Reynolds.

Mit ihrem Glanzparaden legte Reynolds vor den Augen von Männer-Bundestrainer Valentin Altenburg, der mit Töchterchen Sophie auf den Schultern seiner Frau Lisa zusah, auch die Basis für den Aufschwung in der zweiten Halbzeit. Allerdings: Nach dem Anschlusstreffer drehte Neuseeland, das schon in der Vorrunde 1:2 gegen Deutschland verloren hatte, noch einmal auf, es wurde mehrfach brenzlig. Doch Deutschland konnte den Vorsprung über die Zeit retten.

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