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Olympia 2016: Wolfermann gratuliert Olympiasieger Thomas Röhler

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72er-Olympiasieger fiebert mit  

Wolfermann gratuliert seinem Nachfolger Röhler

21.08.2016, 14:25 Uhr | sid

Olympia 2016: Wolfermann gratuliert Olympiasieger Thomas Röhler. Der Speerwurf-Olympiasieger von 1972 Klaus Wolfermann freut sich sehr für seinen Nachfolger Thomas Röhler. (Quelle: dpa)

Der Speerwurf-Olympiasieger von 1972 Klaus Wolfermann freut sich sehr für seinen Nachfolger Thomas Röhler. (Quelle: dpa)

In Deutschland war es mitten in der Nacht als Speerwerfer Thomas Röhler zu seinem fünftem Wurf im Olympia-Finale ansetzte. Es sollte der Gold-Wurf werden: 90,30 Meter! Als einziger Finalist warf er über 90 Meter und blieb nur knapp hinter dem Olympischen Rekord von Klaus Wolfermann, dem Olympiasieger von 1972.

Eben jener Wolfermann hat in seiner Heimat Penzberg bis tief in die Nacht mit seinem Nachfolger gefiebert. "Es war kurz nach drei, es war wunderbar, ein absoluter Höhepunkt. Endlich wieder ein Olympiasieger! Nach 44 Jahren", sagte der inzwischen 70-Jährige. "Ich habe mich enorm gefreut."

Auch Wolfermann gelang bei den Spielen in München 1972 mit seinem fünften Versuch der Wurf zur Goldmedaille. Damals lieferte er sich ein episches Duell mit Janis Lusis aus der ehemaligen Sowjetunion. Die Erinnerungen an diesen Wettkampf sind immer noch lebendig: "Ich kenne heute noch jeden Wurf in allen Nuancen. Es war damals eine Wahnsinnsbrisanz. Wir hatten eine gute Taktik abgesprochen, mein Trainer und ich, jeder Wurf war ein Erlebnis, eine Taktiererei. Die Taktik war immer: Der erste Wurf muss sitzen. Lusis war so ein starker, großer Favorit. Der war für mich als Goldmedaillengewinner fix. Aber ich habe ihn geknackt."

"Ich wusste es schon beim Abwurf"

Und auch das Auge für den richtigen Wurf hat Wolfermann immer noch. Bereits vor dem fünften Wurf von Röhler ahnte er, dass der Speer weit fliegen würde: "Da habe ich meiner Frau Friederike noch zugerufen: jetzt! Da hat er alles gezeigt, alle Energie in den Speer gebracht, richtig draufgehauen. Ich wusste schon beim Abwurf, dass das genial wird."

Kennegelernt haben sich die beiden Olympiasieger noch nicht, doch das wird sich ändern: "Ich werde ihm mit Sicherheit persönlich gratulieren, und dann werden wir fachsimpeln."

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