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Pressestimmen zu Olympia 2016: "Eine sehr holprige Fahrt"

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Pressestimmen zu Olympia  

"Es war eine sehr holprige Fahrt"

22.08.2016, 12:28 Uhr | sid, dpa

Pressestimmen zu Olympia 2016: "Eine sehr holprige Fahrt". Das Maracana-Stadion bei der Abschlussfeier (Quelle: dpa)

Das Maracana-Stadion bei der Abschlussfeier (Quelle: dpa)

Olympia 2016 in Rio de Janeiro ist mit der Abschlussfeier zu Ende gegangen. Die internationale Presse zieht Bilanz. Diese fällt sehr durchwachsen aus. Hier der Überblick:

England

Guardian: "Bach spricht von guten Spielen, aber es war eine sehr holprige Fahrt. In Bachs Welt war alles sonnig."

Independent: "Es war passend, dass die Spiele in Sturm und Regen endeten. Es war turbulent in Rio, die Spiele waren eine Mischung aus sportlichem Glanz und politischen Skandalen."

Daily Mail: "Rio verabschiedet sich mit einem Knall und einem Platsch."

Brasilien

O Globo: "Die Olympischen Spiele von Rio hinterlassen ein Gefühl der Sehnsucht. Im Regen des Maracana hat das Land seine Seele gereinigt und das Ende sowie den Beginn einer neuen Zeit gefeiert. Es waren 17 unvergessliche Tage der ersten Ausgabe der Spiele in Südamerika und diese endeten so, wie es der Brasilianer mag und kann: Mit Party, Gefühl, Freude und viel Samba."

SPANIEN

El Pais: "Brasilien kehrt nun in die Realität zurück. Die Olympischen Spiele, bis zum letzten Moment fraglich wegen der Sorge vor Zika, Terror und Transportproblemen, gehen bescheiden zu Ende."

Marca: "Danke, Rio, für wunderbare Spiele!"

USA

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Unser Redakteur vor Ort analysiert das Spiel gegen Brasilien und beschreibt den Ausnahmezustand im Maracana. Video

New York Times: "Rio ist nach den Spielen verändert, wenn nicht sogar neu geboren. Es gab Probleme, ja, aber, die Kritik beiseite gelassen: Der Hafen ist wiederbelebt, es gibt eine neue U-Bahn-Linie, es gibt viele Projekte, die schon lange auf der Wunschliste der Stadtplaner gestanden hatten. Der triumphal gesetzte Meilenstein für den Aufstieg einer neuen Supermacht, wie es einst geplant worden war, wurde es verständlicherweise nicht."

Washington Post: "Rios Probleme wurden übermalt, gelöst wurde keines von ihnen. Die Frage, auf die es erst in Monaten oder Jahren eine Antwort geben wird, lautet: Hat die Olympische Bewegung dieser rezessionsgeplagten Stadt mehr genommen als gegeben?"

LA Times: "Es gab historische Leistungen, aber auch Pannen und Überfälle. Das IOC hat mit der erstmaligen Vergabe nach Südamerika gezockt. Am Ende war nicht alles schlecht."

Frankreich

"Man muss den Hut ziehen" 
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Nach acht kräftezehrenden Spielen einen solchen Auftritt zu zeigen, ist beachtenswert. Video

"Le Monde": "An diesem Abend herrschte ein wenig "saudade" (Sehnsucht) im Maracana-Stadion von Rio de Janeiro. (...) Rio hat sich während zwei Wochen in eine wundervolle Stadt verwandelt, die aus den Spielen trotz der Zweifel einen Erfolg machte. (...) Und danach? Das Erwachen könnte hart werden. Wenn die Magie der Spiele vorbei ist, wird die Brutalität der Realität sich aufdrängen."

"Le Figaro": "Der Pflichtenkatalog wurde erfüllt. Die verzauberte Auszeit wird brutal enden. Das Leben, erschwert von politischen Qualen, wirtschaftlichen Ängste und sozialen Unruhen, nimmt in seiner ganzen gewalttätigen Wirklichkeit wieder seinen Lauf."

"La Croix": "Die Spiele haben es nicht wirklich erlaubt, das Bild dieses großen Schwellenlandes zu verbessern. Es konnte seine Schwierigkeiten nicht verstecken, alle Infrastrukturen rechtzeitig fertigzustellen, gegen die Verschmutzung zu kämpfen und die arme Bevölkerung der Favelas einzubinden. (...) Wir hätten gern Spiele, die die Idee einer solidarischeren Welt mit nachhaltigem Lebensstil fördern. Und einen verschärften Kampf gegen das Doping."

Niederlande

AD: "Es waren 16 Tage in schwierigen Umständen, in einer Stadt, die von der Krise gezeichnet ist. Nur beim Fußballfinale der Männer wirkte Brasilien wirklich mitgerissen."

Russland

Iswestija: "Russland fährt das schwächste Ergebnis seit 20 Jahren ein. Doch das liegt am IOC, das vielen russischen Athleten den Weg nach Rio verbaute."

Komsomolskaja Prawda: "Auf Wiedersehen, Rio, meine Süße! Es war ein Abschluss voller Bescheidenheit und Freude."

Südfrika

The Star: "Sturm, Stolz, Melancholie. Brasilien atmet auf: Es hat die ersten Spiele in Südamerika gestemmt bekommen, wenn auch bei weitem nicht perfekt."

China

Shanghai Daily: "Es ist vorbei. Der Heiratsantrag beim Turmspringen war ein emblematischer Moment für ein neues China, das während dieser Spiele erwachsen ist. Ein China, das Emotionen zeigt, orientiert an Respekt und Freundschaft, nicht mehr nur auf Siege ausgerichtet."

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