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Olympische Spiele: Pressestimmen zum Abschluss von Olympia 2016

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Olympische Spiele 2016  

stimmen zum Abschluss der Olympischen Spiele

23.08.2016, 12:50 Uhr | dpa

Olympische Spiele: Pressestimmen zum Abschluss von Olympia 2016. Die Sportler marschieren bei der Abschlussfeier noch einmal ins Maracana.

Die Sportler marschieren bei der Abschlussfeier noch einmal ins Maracana. Foto: Jose Mendez. (Quelle: dpa)

Rio de Janeiro (dpa) - Die Deutsche Presse-Agentur hat internationale Pressestimmen zum Abschluss der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro zusammengestellt.

BRASILIEN: Portal "O Globo": "Die Olympischen Spiele von Rio hinterlassen ein Gefühl der Sehnsucht. Im Regen des Maracanã hat das Land seine Seele gereinigt und das Ende sowie den Beginn einer neuen Zeit gefeiert. Es waren 17 unvergessliche Tage der ersten Ausgabe der Spiele in Südamerika und diese endeten so, wie es der Brasilianer mag und kann: Mit Party, Gefühl, Freude und viel Samba."

Sportzeitung "Lance!": "Das Gefühl, die Aufgabe erfüllt zu haben, spiegelt sich in der Tatsache wider, dass unser Markenzeichen bleibt. (...) Die Herausforderung liegt nun bei Japan."

GROSSBRITANNIEN: "Daily Mail": "Rio verabschiedet sich mit einem Knall und einem Platsch"

"The Sun" online: "Die Olympischen Spiele sind mit einer riesigen, vom Regen durchnässten Party im Maracana Stadion zu Ende gegangen. (...) Zwar war das berühmte Stadion halb leer, aber trotzdem war es ein großartiger Abschied."

FRANKREICH: "Le Monde" online: "An diesem Abend herrschte ein wenig "saudade" (Sehnsucht) im Maracanã-Stadion von Rio de Janeiro. (...) Rio hat sich während zwei Wochen in eine "wundervolle Stadt" verwandelt, die aus den Spielen trotz der Zweifel einen Erfolg machte. (...) Und danach? Das Erwachen könnte hart werden. Wenn die Magie der Spiele vorbei ist, wird die Brutalität der Realität sich aufdrängen."

"Le Figaro" online: "Der Pflichtenkatalog wurde erfüllt. Die verzauberte Auszeit wird brutal enden. Das Leben, erschwert von politischen Qualen, wirtschaftliche Ängste und soziale Unruhen, nimmt in seiner ganzen gewalttätigen Wirklichkeit wieder seinen Lauf."

"La Croix": "Die Spiele haben es nicht wirklich erlaubt, das Bild dieses großen Schwellenlandes zu verbessern. Es konnte seine Schwierigkeiten nicht verstecken, alle Infrastrukturen rechtzeitig fertigzustellen, gegen die Verschmutzung zu kämpfen und die arme Bevölkerung der Favelas einzubinden. (...) Wir hätten gern Spiele, die die Idee einer solidarischeren Welt mit nachhaltigem Lebensstil fördern. Und einen verschärften Kampf gegen das Doping."

SPANIEN: "AS" online: "Farbe und Samba, um die Organisationsprobleme zu vertuschen. Die Spiele sind am Ende allerdings ohne schlimme Zwischenfälle über die Bühne gegangen. Angesichts des im Vorfeld gezeichneten tragischen Panoramas war es besser als erwartet. (...) Es bleibt abzuwarten, welches Erbe die Spiele der Stadt hinterlassen. Das sportliche (Erbe) wird nicht groß sein, denn mit 19 Medaillen holte das Land nur zwei mehr als in London und belegte im Medaillenspiegel Platz 13."

"El País": "Rio hat die olympische Flamme ausgemacht, die mindestens zwei Wochen lang die Träume der Stadt genährt hat. Die Flamme wird erst 2020 in Tokio weder entzündet werden, und Rio wird sich bis dahin der riesigen Herausforderung stellen müssen, zur Realität zurückzukehren. Es ist eine Stadt, die nach den Spielen von Arbeitslosigkeit bedroht wird. Das Krankenhaus- und Schulnetz der Stadt ist mangelhaft, der Bundesstaat schreibt rote Zahlen. Und es droht eine schlimme Sicherheitskrise, die gespürt werden wird, wenn die für die Spiele mobilisierten 85 000 Polizisten und Soldaten zum normalen Dienst zurückkehren und die letzten Medienschweinwerfer und das letzte Licht im Maracana ausgehen."

RUSSLAND: "Sport-Express": "Das ist ein Sieg. Trotz allem hat die russische Mannschaft den vierten Platz belegt und bringt 56 Medaillen nach Hause. Das Team kann stolz sein auf seinen Auftritt bei den Spielen in Rio."

"Wedomosti": "Man muss den Champions, Medaillengewinnern und Trainern gratulieren zu dem verdienten Erfolg. Sportliche Erfolge stützen aber auch immer das Renommee des (zuständigen) Ministers. Trotz des offensichtlichen Scheiterns im Doping-Skandal wirkt (Witali) Mutko erneut wie der Retter Russlands und unserer Sportler vor ungerechten Angriffen des Westens. Doch der Konflikt in Doping-Fragen zwischen Russland und den internationalen Sportorganisationen könnte weitergehen. (...) 

POLEN: "Fakt": Hinter uns liegen schöne und intensive Tage sportlichen Wettkampfs bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro. Ähnlich verlief die Schlussfeier des Ereignisses. Es war laut, bunt und intensiv und das alles zu den Rhythmen lokaler, brasilianischer Musik."

"Super Express": Die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro sind zu Ende. Am Sonntag fand in Brasilien die Schlussfeier statt. Man muss zugeben, dass das Spektakel atemberaubend war, so wie zuvor die Auftritte der Sportler in den Arenen. Das waren wirklich gelungene Spiele."

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