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Paralympics 2016: Russland feiert Eklat durch Weißrussland

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Funktionär ausgeschlossen  

Kreml feiert Weißrusslands Fahnen-Eklat in Rio

08.09.2016, 16:59 Uhr | sid

Paralympics 2016: Russland feiert Eklat durch Weißrussland. Die weißrussische Delegation trägt eine russische Fahne ins Stadion. (Quelle: Reuters)

Die weißrussische Delegation trägt eine russische Fahne ins Stadion. (Quelle: Reuters)

Der Eklat der Paralympics-Eröffnung in Rio de Janeiro erntete von Wladimir Putin wenig überraschend Anerkennung. Der russische Staatspräsident hat Weißrusslands Solidaritäts-Protest für Russlands ausgeschlossene Athleten in höchsten Tönen feiern lassen.

"Diese Tat verdient Bewunderung", erklärte Kreml-Sprecher Dmitrij Peskow: "Wir bewerten dieses Zeichen der Soidarität mit unseren Paralympiern, die unverdientermaßen und unfair um ihre Chance auf eine Teilnahme an den Paralympics gebracht worden sind, sehr hoch. Vom Standpunkt der Menschlichkeit ist das auf das Höchste einzuschätzen."

Funktionär ausgeschlossen

Das Internationale Paralympics Komitee (IPC) hat den weißrussischen Funktionär mittlerweile von den Paralympics ausgeschlossen, der die Fahne Russlands gezeigt hat. Nur wenige Stunden nach dem Eklat wurde Andrej Fomotschkin die Akkreditierung entzogen.

Der Sportfunktionär hatte mit seiner Aktion gegen den Ausschluss Russlands wegen der Verwicklung in das staatlich gelenkte Dopingsystem protestiert. "Das IPC wird das weißrussische Nationale Paralympics Komitee daran erinnern, dass politische Proteste während der Paralympischen Spiele verboten sind" teilte das IPC mit.

Demonstratives Lob: "An Gerechtigkeit erinnert"

Schon vor Putin-Sprecher Peskow hatte die Führung von Russlands Paralympischen Komitee (RPC) mit demonstrativer Dankbarkeit auf die Geste der Weißrussen reagiert.

"Ich kann den weißrussischen Athleten, die unsere Flagge ins Stadion getragen haben, nur danken. In diesen schwierigen Zeiten hat er an uns und an Gerechtigkeit erinnert und daran, dass Politik aus sportlichen Wettbewerben herausgehalten werden sollte, vor allem bei den Paralympics, die eine besondere menschliche Bedeutung haben", sagte RPC-Chef Wladimir Lukin am Rande der Allrussischen Spiele, die extra für Russlands ausgeschlossene Paralympier in Moskau veranstaltet werden.

Russische Orden für Weißrussen?

Lukins Stellvertreterin Rima Batalowa schlug eine Auszeichnung der weißrussischen Athleten mit dem russischen Orden der Freundschaft vor. Peskow kommentierte dies mit den Worten: "Wenn die RPC-Vizepräsidentin meint, dass wir das tun sollten, stehen ihr alle Wege für eine solche Initiative offen."

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