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Paralympics 2016: Gold für Michael Teuber, Dorothee Vieth und Zanardi

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Gold für Teuber, Vieth & Durst  

Medaillen-Tag für deutsche Radfahrer in Rio

15.09.2016, 09:27 Uhr | sid, dpa

Paralympics 2016: Gold für Michael Teuber, Dorothee Vieth und Zanardi. Strahlemann: Radsportler Michael Teuber holte sich Gold im Zeitfahren. (Quelle: dpa)

Strahlemann: Radsportler Michael Teuber holte sich Gold im Zeitfahren. (Quelle: dpa)

Medaillen-Tag für die deutschen Radsportler bei den Paralympics in Rio de Janeiro. Kaum war der Jubel über das Gold von Michael Teuber im Zeitfahren der Klasse C1 abgeklungen, gab es erneut Grund zur Freude. Denn Dorothee Vieth sicherte sich Gold im Zeitfahren mit dem Handbike. Und es gab weiteres Edelmetall.

Für Teuber war es bereits die fünfte Goldmedaille bei Paralympics. Er gewann das Zeitfahren nach 2008 und 2012 zum dritten Mal in Folge. Seine weiteren Siege holte der Bayer 2004 im Straßenrennen und im Verfolgungsrennen auf der Bahn.

Teuber ist "überglücklich"

Diesmal siegte der 48 Jahre alte Münchner in 27:53,98 Minuten deutlich vor dem Kanadier Ross Wilson (28:47,34). Erich Winkler (Vilsbiburg) verpasste als Vierter in 29:37,37 Minuten am Strand von Barra eine Medaille nur knapp.

"Ich bin überglücklich. Es ist alles perfekt aufgegangen. Ich habe ein bisschen Paralympics-Geschichte geschrieben. Viel besser geht's nicht", meinte der gehbehinderte Teuber.

Deutscher Doppelerfolg

Handbikerinnen Vieth sorgte mit Andrea Eskau unterdessen für den ersten deutschen Doppelsieg in Rio. In den Klassen H4 und H5 lag die Hamburgerin in 31:35,46 Minuten letztlich rund 40 Sekunden vor der Mageburgerin Eskau (32:15,42) und holte sich erstmals Gold.

"Das ist unglaublich, grandios. Die Freude ist riesengroß. Es war die Hölle. Es war heiß, und auf dem Rückweg hatten wir Gegenwind", sagte Vieth.

Eskau hatte schon fünfmal bei Paralympics triumphiert - im Sommer und Winter. Bei Sommerspielen hatte sie das Straßenrennen 2008 und 2012 gewonnen sowie das Zeitfahren vor vier Jahren gewonnen. Zudem siegte sie 2014 bei den Winterspielen in Sotschi im Biathlon und im Langlauf.

Durst holt Gold im Zeitfahren

Auch Hans-Peter Durst hat sich erstmals zum Paralympicssieger gekrönt. Der 58-Jährige gewann das Zeitfahren in der Klasse C1-2 in 22:57,34 Minuten klar vor Ryan Boyle (USA/24,21,35). In London 2012 hatte Durst Silber geholt.

Silber für Schindler

Denise Schindler hat beim Zeitfahren derweil überraschend Silber gewonnnen. Nach der herben Enttäuschung über die 3000-Meter-Strecke, wo sie als Favoritin disqualifiziert worden war, musste sich die 30-Jährige in einer Zeit von 30:18,99 Minuten nur der Niederländerin Alyda Norbruis (29:46,51) geschlagen geben.

"Wie habe ich das denn gemacht? Nach dem Drama auf der Bahn ist das jetzt ein Geschenk für mich. Das ist die Erlösung", sagte Schindler.

Bronze für Merklein

Vico Merklein hat den erhofften Paralympics-Sieg mit dem Handbike dagegen verpasst und musste sich mit Bronze trösten. Der 39-Jährige musste sich in der Klasse H4 in 28:42,34 Minuten dem polnischen Sieger Rafal Wilk (27:39,31) und dem Österreicher Thomas Frühwirth (27:49,31) geschlagen geben.

Der querschnittgelähmte Merklein wollte nach sechs zweiten Plätzen das Los des ewigen Zweiten loswerden. Das gelang ihm - allerdings anders als geplant.

Zanardi siegt auch in Rio

Das erhoffte Gold holte sich dagegen der frühere Formel-1-Pilot Alex Zanardi - er gewann nach seinem Doppel-Gold von London auch das Paralympics-Zeitfahren der Klasse H5 in Rio. Nach einem starken Schlussspurt setzte sich der 49 Jahre alte Handbiker in 28:36,81 Minuten vor dem Australier Stuart Tripp (28:39,55).

Bei der Zwischenzeit hatte Zanardi noch mit fast 20 Sekunden Rückstand auf Rang drei gelegen. "Das ist unglaublich, fantastisch. Ich bin doch schon ein alter Mann", sagte der Italiener.

Leibhardt auch im Weitsprung erfolgreich

17 Stunden nach ihrem Triumph im Kugelstoßen hat Franziska Liebhardt zum Abschluss ihrer Karriere Silber im Weitsprung gewonnen. Die 34-Jährige musste sich im allerletzten Wettkampf ihrer Laufbahn mit 4,42 Meter nur der Chinesin Wen Xiaoyan geschlagen geben, die mit 5,14 Meter Weltrekord sprang.

Am Dienstagabend hatte Liebhardt selbst mit Weltrekordweite von 13,96 Meter Gold im Kugelstoßen geholt. Liebhardt, die von der früheren Speerwurf-Weltmeisterin Steffi Nerius trainiert wird, leidet an einer unheilbaren Autoimmunkrankheit. Sie hat zudem eine Lungen- und Nierentransplantation hinter sich gebracht.

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