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Paralympics: Doppel-Gold für Handbikerinnen

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Erfolgreicher Tag der Kanuten  

Paralympics: Doppel-Gold für Handbikerinnen

15.09.2016, 19:09 Uhr | sid

Paralympics: Doppel-Gold für Handbikerinnen. Christiane Reppe setzte sich im Straßenrennen durch. (Quelle: dpa)

Christiane Reppe setzte sich im Straßenrennen durch. (Quelle: dpa)

Doppel-Erfolg für die deutschen Handbikerinnen: Erst raste Christiane Reppe zum Erfolg, wenig später durfte auch Andrea Eskau über ihren Sieg bei den Paralympics jubeln.

Eskau hat damit ihre insgesamt fünfte Goldmedaille bei Paralympics gewonnen. Nach zwei Erfolgen 2014 bei den Winterspielen in Sotschi feierte die 45-Jährige in Rio de Janeiro ihr insgesamt drittes Sommer-Gold mit dem Handbike. Wie 2008 siegte sie im Straßenrennen, 2012 hatte sie im Zeitfahren triumphiert.

Studentin Reppe setzt sich im Zielsprint durch

Die frühere Schwimmerin Reppe hat bei ihrer Radsport-Premiere gleich Gold im Straßenrennen gewonnen. Die 29 Jahre alte Studentin setzte sich nach 1:15:56 Stunden im Zielsprint durch.

Bei drei Paralympics-Teilnahmen im Schwimmen hatte Reppe insgesamt zwei Bronzemedaillen gewonnen. Seit 2014 startet die gebürtige Dresdnerin, deren rechtes Bein amputiert werden musste, im Radsport und war dort bereits zweimal Weltmeisterin auf der Straße geworden.

Dreimal Gold verpasst

Dreimal Silber gewonnen, aber Gold verloren: Die drei deutschen Weltmeister David Behre, Edina Müller und Tom Kierey haben am Morgen der bitteren zweiten Plätze in Rio de Janeiro einen Eintrag in die Geschichtsbücher der Paralympics knapp verpasst. Behre fehlten über 400 m 0,03 Sekunden, um Nachfolger des gefallenen Superstars Oscar Pistorius zu werden.

Zwei Tage nach seinem 30. Geburtstag musste sich der Leverkusener dem Neuseeländer Liam Malone (46,20 Sekunden) geschlagen geben. "Es ist eine Niederlage, aber es war am Ende so so knapp", sagte Behre: "Ich hätte gerne die Nachfolge von Oscar angetreten. Aber mit der Zeit ist Silber auch viel wert. Und nun habe ich den kompletten Medaillensatz von Rio komplett."

Frust übwerwiegt bei Kanuten

Mit der Staffel gewann Behre Gold, über 200 Bronze, in allen vier Disziplinen (inklusive 100 m) stellte er einen Europarekord auf. Der Südafrikaner Pistorius sitzt wegen Mordes an seiner Freundin im Gefängnis.

An der Kanu-Strecke überwog bei den deutschen Athleten trotz Doppel-Silber dagegen der Frust. Zunächst verpasste Edina Müller im allerersten paralympischen Rennen der Sportart Gold um 0,114 Sekunden. Dann fehlte Tom Kierey sogar weniger als eine Zehntelsekunden, um erster Paralympics-Sieger seiner Klasse zu werden. Im Reiten schließlich hatte Steffen Zeibig auf Feel Good 4 als Vierter im Individual Championship Test 0,6 Prozentpunkte zu wenig für Bronze.

"Noch einmal angreifen"

Bei Multitalent Müller - sie hatte 2008 Silber und 2012 Gold im Rollstuhl-Basketball gewonnen - dauerte es jedenfalls etwas, bis sie ihr Lächeln wiedergefunden hatte. Erst nach der Siegerehrung, mit der Silbermedaille um den Hals, sprach die Welt- und Europameisterin von einem "tollen Gefühl. Ich kann absolut zufrieden sein. Natürlich wäre Gold möglich gewesen, aber es herrschte starker Seitenwind. Damit hatte ich zu kämpfen. Jeanette ist mit den Bedingungen etwas besser zurecht gekommen."

Die Erwartungen waren groß gewesen. Auch bei Müller selbst. Sie wollte ihr "Gold-Jahr" nach WM- und EM-Titel krönen, "aber es hat eben nicht ganz gereicht. Jetzt habe ich Silber in Peking, Gold in London und jetzt wieder Silber. Schauen wir mal, was in Tokio dran ist." Da wolle sie "noch einmal angreifen". Erneut im Kanusprint.

"War ganz dicht dran"

Kierey war sogar als Weltmeister der vergangenen beiden Jahre ins Rennen gegangen. Doch am Ende war der Ukrainer Sergej Jemeljanow 0,099 Sekunden schneller. Er habe trotzdem sein "Ziel erreicht", sagte er: "Ich war ganz dicht dran."

Doch Kierey blickte gleich schon wieder Richtung der nächsten Paralympics 2020: "Das ist für mich die klare Ansage für Tokio, das es weitergeht. Ich habe gehofft, meine Hymne zu hören, jetzt muss ich in vier Jahren wieder ran."

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