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Olympia 2018: Fabian Hambüchen enttäuscht von ARD und ZDF

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"Schande über Sport-Deutschland!"  

TV-Rechte: Top-Athleten sind sauer auf ARD und ZDF

30.11.2016, 11:23 Uhr | dpa, sid

Olympia 2018: Fabian Hambüchen enttäuscht von ARD und ZDF. Fabian Hambüchen und Patrick Hausding sind sauer auf die öffentlich-rechtlichen TV-Sender ARD und ZDF. (Quelle: imago)

Fabian Hambüchen und Patrick Hausding sind sauer auf die öffentlich-rechtlichen TV-Sender ARD und ZDF. (Quelle: imago)

Frust im Überschuss: Zahlreiche deutsche Top-Sportler haben auf das endgültige Aus der Öffentlich-Rechtlichen für die kommenden Olympischen Spiele mit Unverständnis reagiert.

"Der Ausstieg von ARD und ZDF ist nicht nachvollziehbar und enttäuschend", sagte Turn-Olympiasieger Fabian Hambüchen der "Bild"-Zeitung. Damit werde den Sportlern "eine ganz große Bühne genommen", sagte der 29-Jährige. "Ich setze jetzt aber voll auf Eurosport, die sich in der Vergangenheit turnbegeistert gezeigt haben."

Noch drastischer äußerte sich Ex-Wasserspring-Weltmeister Patrick Hausding: "Schande über Sport-Deutschland! Verdummung und fehlende Wertevermittlung durch vielfältigen Sport", sagte er der "Bild". Hockey-Olympiasieger Moritz Fürste meinte: "Natürlich ist es unglaublich, dass die Öffentlich-Rechtlichen die Spiele nicht mehr zeigen. Aber was ARD und ZDF zuletzt angeboten haben, hat mich nicht überzeugt. Vielleicht bringt Eurosport ja frischen Wind rein."

"Im Neuanfang kann auch eine Chance liegen"

Mögliche positive Seiten der Entscheidung betonte auch Michael Vesper, der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). "In dem Neuanfang kann auch eine Chance liegen", sagte er der "Welt".

"Ich bin davon überzeugt, dass Eurosport seine Ankündigungen umsetzen und im Free-TV in einem ähnlichen Umfang berichten wird - im digitalen Bereich, der sehr schnell wächst, vermutlich sogar noch viel ausgedehnter als bisher", so Vesper.

150 Millionen Euro für Pyeongchang und Tokio

Die langwierigen Verhandlungen zwischen dem US-Medienunternehmen Discovery und den öffentlich-rechtlichen TV-Sendern ARD/ZDF über eine Sublizenz für die Übertragung der Olympischen Spiele 2018 bis 2024 waren gescheitert. Discovery, das die Rechte im vergangenen Sommer für 1,3 Milliarden Euro erworben hatte, entschied sich für einen Alleingang auf den eigenen Kanälen.

Die finanziellen Forderungen der Discovery-Gruppe waren ARD und ZDF zu hoch. Dem Vernehmen nach forderte Discovery 150 Millionen Euro für die Übertragungsrechte in Pyeongchang (2018) und Tokio (2020), ARD/ZDF waren angeblich bereit, nur 100 Millionen Euro zu bezahlen. "Wir müssen erkennen, dass die Forderungen von Discovery bei Weitem über dem liegen, was von uns verantwortet werden kann", sagte Ulrich Wilhelm, Sportrechte-Intendant der ARD.

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