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Radsport - Sechstagerennen: Risi / Marvulli gewinnen Münchner Sixdays

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Radsport: Sechstagerennen  

Risi/Marvulli gewinnen Münchner Sixdays

14.11.2007, 16:52 Uhr | dpa

Risi und Marvulli in München (Foto: imago)Risi und Marvulli in München (Foto: imago) Bruno Risi und Franco Marvulli aus der Schweiz haben ihren Ruf als Sechstage-Könige eindrucksvoll bestätigt. Eine Woche nach ihrem Sieg in Dortmund gewannen die Doppel-Weltmeister im Zweier-Mannschaftsfahren auch die 44. Münchner Sixdays. Im Finale vor rund 10.000 Zuschauern in der Olympiahalle setzten sich die Schweizer gegen die Mitfavoriten Erik Zabel/Leif Lampater durch. Auf den dritten Platz fuhren die Niederländer Robert Slippens und Danny Stam. Nicht mehr in die Entscheidung eingreifen konnte das Duo Robert Bartko und Iljo Keisse.



Attacken abgewehrt


Bei der über 300 Runden führenden Schlussjagd fuhren der 37-jährige Zabel und sein zwölf Jahre jüngerer Partner Lampater pausenlos Angriffe, um den entscheidenden Rundengewinn zu erzielen, doch Risi/Marvulli gerieten nie ernsthaft in Verlegenheit und siegten mit 323 Punkten vor dem rundengleichen Duo (299) aus Deutschland. Für Risi, der im Vorjahr an der Seite von Zabel in München gewonnen hatte, war es bereits der siebte Sieg in der Olympiahalle.

Abschied von Fulst, Dörich und Kappes


Einen hervorragenden Eindruck hinterließ der 21-jährige Leipziger Erik Mohs, der an der Seite des routinierten Andreas Beikirch nur zwei Runden auf die führenden Mannschaften verlor und den fünften Platz belegte. Ihr letztes Rennen auf der Münchner Bahn fuhren der mehrfache Weltmeister und Olympiasieger Guido Fulst aus Berlin, der mehrmalige deutsche Meister Gerd Dörich und der dreifache München-Sieger Andreas Kappes aus Köln.

Mäßiges Faninteresse


Während in München erneut erstklassiger Sport geboten wurde, blieben die Zuschauerzahlen weit hinter den Erwartungen zurück. Mit 61.000 Besuchern kamen 15 Prozent weniger in die Olympiahalle als im Vorjahr. Deshalb schließt Wilfrid Spronk, Geschäftsführer der gastgebenden Olympiapark-GmbH, ein Ende der Traditionsveranstaltung nicht aus. "Es muss über Art, Umfang und Fortgang der Veranstaltung diskutiert werden", sagte Spronk, "sollte sich bei den weiteren Rennen im Winter zeigen, dass der Negativtrend auf deutschen Bahnen weitergeht, müssen wir uns die Frage stellen, ob es noch Sinn macht."

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