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Radsport - Doping: Ein Jahr Sperre für Kronzeuge Sinkewitz

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Radsport  

Ein Jahr Sperre für Kronzeuge Sinkewitz

16.11.2007, 15:36 Uhr | dpa, sid

Patrik Sinkewitz (Foto: imago)Patrik Sinkewitz (Foto: imago) Der geständige Radsport-Kronzeuge Patrik Sinkewitz ist vom Bundessportgericht des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) bis zum 17. Juli 2008 gesperrt worden. Zudem muss der des Dopings überführte Hesse eine Geldstrafe von 40.000 Euro an den BDR zur Durchführung zusätzlicher Trainingskontrollen zahlen. Darüber hinaus wurde Sinkewitz nachträglich von der Tour de France 2006 und der Tour de Suisse 2007 disqualifiziert. "Das ist das erwartete Urteil nach der Kronzeugenregelung. Es ist mit Maß und Überlegung gesprochen", sagte Sinkewitz-Anwalt Michael Lehner.

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Geständnis hilft dem Kronzeugen

Patrik Sinkewitz war beim Pyrenäen-Training des T-Mobile-Teams am 8. Juni dieses Jahres bei einer unangemeldeten Kontrolle mit einem extrem überhöhten Testosteron-Wert aufgefallen und daraufhin bereits von T-Mobile suspendiert worden. In der A-Probe war ein deutlich zu hoher Testosteron-Epitestosteron-Wert festgestellt worden. Im Juli hatte Sinkewitz sein Dopingvergehen gestanden und auf die Öffnung der B-Probe verzichtet.

Auch noch während der Tour 2006 gedopt

Für Aufsehen sorgte er Anfang November mit seinem Geständnis, auch noch während der Tour 2006 mit Unterstützung der inzwischen entlassenen Mannschaftsärzte Lothar Heinrich und Andreas Schmid Eigenblutdoping betrieben zu haben. Am 13. November stellte die Bonner Staatsanwaltschaft das Ermittlungsverfahren gegen Sinkewitz ein. Damit drohen ihm wegen seines Doping-Vergehens keine strafrechtlichen Konsequenzen mehr. Ihm wurde aber die Zahlung eines fünfstelligen Betrags zu Gunsten gemeinnütziger Zwecke auferlegt.



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