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Radsport - Doping: Sportmediziner Huber bleibt suspendiert

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Sportmediziner Huber bleibt suspendiert

27.11.2007, 16:21 Uhr | dpa

Sportmediziner Huber (li.) mit seinem Anwalt (Foto: dpa)Sportmediziner Huber (li.) mit seinem Anwalt (Foto: dpa) Der Freiburger Sportmediziner Georg Huber darf nach seinem Doping-Geständnis die Arbeit mit Sportlern und Patienten an der Freiburger Universität nicht wieder aufnehmen. Der 64-Jährige bleibe bis zu seiner Pensionierung im Februar nächsten Jahres suspendiert, teilte die Uniklinik mit. Es sei erwiesen, dass Huber in den 80er Jahren Amateur-Radsportlern das Mittel Andriol sowie das leistungssteigernde Hormon Testosteron verabreicht habe. Beide Substanzen stehen auf der Doping-Liste.

Huber bezieht weiter sein Gehalt

Die Uniklinik habe Huber nach dessen Doping-Geständnis Ende Mai zunächst gekündigt, sagte der Ärztliche Direktor, Matthias Brandis. Diese Kündigung sei inzwischen aber zurückgenommen und in eine Suspendierung umgewandelt worden. Dies bedeute, dass Huber weiterhin sein Gehalt beziehe und auch sein Büro im sportmedizinischen Institut behalte. Die Arbeit mit Patienten und Sportlern sei ihm aber untersagt. Dies gelte bis zur Pensionierung.

Vergleich zwischen Huber und Franke

Im Zuge der mit Hubers Anwälten getroffenen Vereinbarung sei der Uniklinik ein Fehler unterlaufen, sagte Brandis. Die Uniklinik habe den Anwälten im Zuge der Suspendierung schriftlich bestätigt, dass Testosteron nicht leistungssteigernd sei. Diese Aussage sei nachweislich falsch. Vor dem Landgericht Freiburg einigten sich Huber und der Heidelberger Doping-Experte Werner Franke auf einen außergerichtlichen Vergleich. Franke will demnach zukünftig nicht mehr behaupten, Huber sei von der Uniklinik "rausgeschmissen" worden, weil er Nachwuchssportler mitgedopt habe. Gegen entsprechende Aussagen Frankes im ZDF-Morgenmagazin hatte Huber geklagt.

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