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Radsport - Doping: Auch Roberto Heras gibt auf

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Radsport - Roberto Heras  

Der nächste Dopingsünder gibt auf

29.12.2007, 13:40 Uhr | sid, dpa

Roberto Heras (Foto: imago)Roberto Heras (Foto: imago) Die Familie wird kleiner und kleiner: ihre ausgestoßenen Kinder gehen. Auch Roberto Heras gilt innerhalb des Radsport-Zirkus' nicht mehr als Attraktion und hat angesichts seiner verengten Zukunftsperspektive die Lust verloren, noch mitzufahren. Knapp drei Monate nach Ablauf seiner Dopingsperre erklärte der Spanier nun endgültig seinen Abschied vom Profiradsport. "Ich habe das Handtuch geworfen, es gibt keinen Weg zurück", sagte der dreimalige Sieger der Spanien-Rundfahrt der Sporttageszeitung "Marca".

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Als Profi noch zwei Jahre außen vor

Der 33-Jährige hatte zuvor bereits erklärt, dass er trotz einiger Angebote aufgrund der gegenwärtigen Situation im Radsport "keine Lust" habe, "wieder zu fahren". Nach Ablauf seiner Dopingsperre hatte Heras mit einer Rückkehr zum Sport geliebäugelt, darf aber nach dem Ethikcode des Weltverbandes für weitere zwei Jahre bei keinem ProTour-Team unterschreiben.

Nur ein Rücktritt unter vielen

Der Spanier war bei der Vuelta 2005 des EPO-Dopings überführt und daraufhin für zwei Jahre gesperrt worden. Heras' Landsmann Joseba Beloki, der drei Mal auf dem Treppchen der Tour de France und angeblich in Verbindung mit dem Doping-Arzt Eufemiano Fuentes stand, war ebenso zurückgetreten, weil er kein neues Team für 2008 fand. Heras: "Ich verstehe diesen Code nicht und auch nicht, warum ProTour Teams erfahrene Profis, die ihre Strafe verbüßt haben, nicht verpflichten dürfen. Auch andere Topfahrer werden aufhören müssen, weil sie kein Team finden."

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