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Radsport: Erik Zabel denkt an Karriereende

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Radsport  

Zabel denkt an Karriereende

10.01.2008, 15:13 Uhr | sid

Erik Zabel (Foto: imago)Erik Zabel (Foto: imago) Noch eine Saison, dann will Erik Zabel seine aktive Laufbahn beenden. "Ich denke, dass es mein letztes Jahr im Rennsattel sein wird", erklärte der 37-jährige Kapitän des Team Milram bei der Präsentation des Rennstalls in Bremen. Der nach der Zahl der Siege erfolgreichste deutsche Fahrer, der im vergangenen Mai ein Doping-Vergehen aus dem Jahr 1996 ("einmal EPO ausprobiert") gestanden hatte, ist seit 15 Jahren im Profi-Zirkus unterwegs.

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Gegen T-Mobile entschieden

Ende vergangenen Jahres war Zabel noch einmal mit seinem langjährigen Rennstall T-Mobile in Verbindung gebracht worden, hatte sich aber schließlich doch für eine Vertragserfüllung bei Milram bis Ende 2008 entschieden. "Ausschlaggebend waren der bestehende Vertrag und das gute Verhältnis zu meinem jetzigen Arbeitgeber", begründete der Sprintspezialist seinen Entschluss. Vor seinem Wechsel zu Milram vor zwei Jahren war Zabel insgesamt 13 Jahre für Telekom und T-Mobile gefahren.

Entschluss noch nicht hundertprozentig

Eine kleine Hintertür ließ er sich dennoch offen. "Wenn ich in diesem Jahr feststellen sollte, dass mir der Radsport doch noch so viel Spaß macht oder wenn Alessandro Petacchi mich bitten würde, noch ein Jahr an seiner Seite zu fahren, würde ich es mir vielleicht überlegen", so der Gewinner von zwölf Tour-de-France-Etappen. Wie schon in den beiden Vorjahren soll Zabel auch 2008 bei Milram eine Doppelspitze mit dem Italiener Petacchi bilden.

Strikter Anti-Doping-Kurs

Derweil will Milram die Gunst des Telekom-Rückzugs nutzen und sich mit einem strikten Anti-Doping-Kurs als deutscher Vorzeige-Rennstall profilieren. Mit einem Bekenntnis zu "hundertprozentiger Transparenz" kündigte Teammanager Gerry van Gerwen zudem den Aufbau einer Team-Basis in Dortmund an: "Eines unserer Ziele ist natürlich die Etablierung als deutsches Team."

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