Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport > Radsport >

Radsport - Doping: Stefan Schumacher gesteht Fehler ein

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Radsport  

Schumacher gesteht Fehler ein

14.01.2008, 17:13 Uhr | dpa

Stefan Schumacher (Foto: imago) Stefan Schumacher (Foto: imago) Nach den jüngsten Negativ-Schlagzeilen hat Radprofi Stefan Schumacher Verständnis dafür geäußert, dass er sich Doping-Verdächtigungen ausgesetzt sieht. "Ich kann verstehen, dass Leute denken: Der hat sicher Dreck am Stecken. Und wahrscheinlich würde ich als Außenstehender auch glauben, dass das alles doch keine Zufälle sind. Das stinkt zum Himmel, denkt sicher die Mehrheit", sagte der WM-Dritte der "Stuttgarter Zeitung". "Ich bin ja nicht dumm, ich weiß ja selber, dass das blöd aussieht."

Strafe Kessler für zwei Jahre gesperrt
Zum Durchklicken Geständige Dopingsünder


Warum soll ich dopen?

In der Vorwoche hatte Schumacher über ein Medienbüro mitteilen lassen, dass die Polizei nach seiner Alkoholfahrt am 7. Oktober 2007 auch geringe Spuren von Amphetaminen in seinem Blut gefunden habe. Er habe keine Erklärung dafür, wie das Aufputschmittel in seinen Körper gelangt sei, sagte der 26-jährige Schwabe: "Im Nachhinein wäre es ja fast besser gewesen, wenn ich gesagt hätte: Ich habe eine Ecstasy- Pille genommen, war blöd, tut mir leid. Aber ich will nicht lügen. Dass manche daraus einen Dopingfall machen, macht mich fertig. Meine Saison war doch schon beendet, warum sollte ich dopen?"


Kritik an Generalverurteilung

Der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) hatte den Vorfall nicht als positiven Test gewertet, da Amphetamine auf der Verbotsliste der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA außerhalb der Wettkampfzeit nicht aufgeführt sind. Unmittelbar vor der WM Ende September in Stuttgart war Schumacher mit erhöhten Blutwerten aufgefallen. Am 26. November legte der 26- Jährige die damals gemessenen Werte offen. Im Interview beteuerte der Gerolsteiner-Profi abermals seine Unschuld. "In Teilen der Öffentlichkeit will man wohl einfach glauben, dass alle Radfahrer betrügen, Verdächtigungen fallen da leider auf sehr fruchtbaren Boden", klagte Schumacher. Nach der WM habe er sogar an einen Rücktritt gedacht: "Das war das beste Rennen meines Lebens - und nach wenigen Tagen liegt alles in Trümmern."


Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Anzeige
Biermann über den Gipfelsturm 
"Das war ein richtiges Gänsehautgefühl"

Der deutsche Amateur-Radsportler erklimmt den Mont Ventoux mit einem Spenderherz. Video

"So schnell wie seit 10 Jahren nicht" 
Christoph Biermann gerät in Köln an seine Grenzen

Beim Velodom wird deutlich: Die Härte am Berg fehlt ihm nach seiner Herztransplantation noch. Video

Nach Herztransplantation auf den Mont Ventoux 
Christoph Biermann und das Rennen seines Lebens

Acht Monate wartete der Hobby-Radfahrer auf ein Spenderherz. Jetzt nimmt er den Ventoux ins Visier. Video



Anzeige
shopping-portal