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Pantanis Tod bleibt rätselhaft

15.01.2008, 13:31 Uhr | sid

 Marco Pantani (Foto: imago) Marco Pantani (Foto: imago) Der Prozess in Rimini ist beendet, doch für die Eltern des Tour-de-France-Siegers von 1998, Marco Pantani, bleibt der Drogentod ihres Sohnes weiterhin rätselhaft - und es gibt schon neue Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft in Forli. Dort ist Pantanis Mutter Tonina bereits als Zeugin vernommen worden. "Ich habe den Eindruck, dass Interesse für eine Wiedereröffnung des Falles besteht", sagte sie danach. Die neuen Ermittlungen waren aufgenommen worden, nachdem Pantanis Mutter behauptet hatte, ihr Sohn habe vor seinem Tod Drohungen aus mafiösen Kreisen bekommen, die illegale Wetten organisierten.

Gericht verurteilt Drogendealer

Das Gericht in Rimini hatte am Montagabend einen Mann zu viereinhalb Jahren Gefängnis und zur Zahlung eines Schmerzensgeldes von 300.000 Euro an Pantanis Eltern verurteilt. Der Drogendealer soll gemeinsam mit zwei bereits verurteilten Komplizen Pantani die tödliche Dosis Kokain verkauft haben. Der ehemalige Radprofi war am 14. Februar 2004 im Alter von 34 Jahren in Rimini tot in einem Hotelzimmer aufgefunden worden. Die genauen Umstände seines Todes sind nach Ansicht von Pantanis Familie jedoch immer noch nicht ausreichend aufgeklärt. "Es gibt noch zu viele Rätsel", sagte Tonina Pantani. Ihr Mann Paolo beklagte erneut, dass sein Sohn durch die Doping-Ermittlungen in den Tod getrieben worden sei. "Marco hat bereits fünf Jahre vor seinem Tod zu sterben begonnen. Damals in Madonna di Campiglio. Dafür sind andere verantwortlich", sagte Paolo Pantani. 1999 war der Bergspezialist beim Giro d'Italia wegen eines erhöhten Hämatokritwertes disqualifiziert worden. Dieser gilt als Hinweis auf Blutdoping. Pantani hatte trotz zahlreicher Hinweise stets jegliches Doping bestritten.

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