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Andreas Klöden: "Habe mit Doping nichts am Hut"

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Radsport  

Klöden: "Habe mit Doping nichts am Hut"

07.02.2008, 11:05 Uhr | dpa

Andreas Klöden (Foto: imago)Andreas Klöden (Foto: imago) Andreas Klöden hatte in diesem Jahr schon fünf Doping-Kontrollen, obwohl der 32-Jährige seit sieben Monaten keinen Wettkampf mehr bestritt. Das sagte der Wahl-Schweizer, der gerade von einem Trainingslager seines Rennstalls Astana aus Albuquerque aus den USA an seinen Wohnort nach Kreuzlingen am Bodensee zurückkehrte, der Zeitung "Neues Deutschland".

"Pauschale Vorverurteilungen furchtbar"

"Was mit den übereilten, pauschalen ARD-Dopingbeschuldigungen gegen die Skilangläufer und Biathleten passiert ist, trifft mich zu hundert Prozent. Ich wurde die gesamte vorige Saison an den Pranger gestellt und gemobbt, musste sogar die Tour de France verlassen, nur weil ich bei T-Mobile und Astana in Teams gefahren bin, wo einige Fahrer gedopt haben. Solche pauschalen Vorverurteilungen finde ich furchtbar und ungerecht. Ich habe mit Doping nichts am Hut", sagte der erfolgreichste aktive deutsche "Rundfahrer", der 2004 und 2006 jeweils als Tour-Zweiter in Paris auf dem Treppchen stand.



Comeback-Termin ungewiss

Die Saison-Planung Klödens, der im umstrukturierten Astana-Team auf seinem Millionen-Vertrag bestand und hinter Toursieger Alberto Contador aus Spanien und dem US-Amerikaner Levi Leipheimer wohl nur die Nummer drei ist, geriet völlig durcheinander. Wegen der Ausladung seines Teams von italienischen Rennen, die vom RSC organisiert werden (Giro d'Italia, Mailand-San Remo, Tirreno-Adriatico) und dem Wegfall einiger deutscher Rennen, ist sein Comeback-Termin ungewiss.

Saisonstart bei Mallorca-Rundfahrt?

Klöden, der bei T-Mobile und Astana an der Seite Alexander Winokurows und Matthias Kesslers fuhr, die im Vorjahr des Dopings überführt wurden, will Ende Februar bei der Mallorca-Rundfahrt in die Saison starten. Aber sicher sei das nicht, so Klöden.

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