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Thor Hushovd gewinnt das Zeitfahren

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Radsport - Paris-Nizza  

Thor Hushovd gewinnt das Zeitfahren

09.03.2008, 17:35 Uhr | sid

Stefan Schumacher fährt auf Rang drei (Foto: Reuters)Stefan Schumacher fährt auf Rang drei (Foto: Reuters) Die von heftigen Streitereien und verbalen Drohungen seitens des Radsport-Weltverbandes UCI im Vorfeld überschattete Fernfahrt Paris-Nizza ist am Sonntag nahezu geräuschlos gestartet worden. Beim Prolog der 66. Fahrt in die Sonne war von den Problemen zwischen der UCI und der französischen Veranstaltergruppe ASO wenig zu merken. "In einem Brief an die Rennställe hat UCI-Präsident an die Vernunft appelliert", sagte Hans-Michael Holczer als Direktor des Team Gerolsteiners zur angespannten, aber deeskalierten Stimmung vor dem Start.

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Schumacher zum Auftakt Dritter

Um ein Haar hätte dann Stefan Schumacher dem Team aus der Eifel auch noch einen optimalen Einstieg beschert. Der WM-Dritte lieferte auf dem 4,6-km-Kurs in Amily ein gutes Einzelzeitfahren ab und beendete den Kampf gegen Uhr auf dem dritten Rang. Der Nürtinger war fünf Sekunden langsamer als der frühere norwegische Nachwuchs-Weltmeister Thor Hushovd, der für den französischen Rennstall Credit Agricole mit einer Sekunde Vorsprung vor Euskatel-Profi Markel Irizar aus Spanien gewann.

Voigt landet auf Rang elf

Der Berliner Jens Voigt vom dänischen CSC-Team fuhr mit elf Sekunden Rückstand auf den elften Platz. Als bester Profi des T-Mobile-Nachfolgeteams High Road war Craig Lewis aus den USA 13 Sekunden zurück 20. Für das Bremer Milram fuhr der Russe Andrij Griwko (8 Sekunden) auf dem achten Rang in die 'Top 10'.

Rebellin im Regen

Pech hatte Mitfavorit Davide Rebellin aus Italien. Der Fahrer vom Team Gerolsteiner musste in der Regenphase des Rennens von der Rampe und geht nun am Montag mit 23 Sekunden Rückstand auf die erste Etappe über 184,5 km von Amiliy nach Nevers.

Geldstrafen stehen im Raum

Für einen planmäßigen Start in die europäische Straßensaison hatten sich die 20 Paris-Nizza-Teams trotz UCI-Drohungen einheitlich ausgesprochen. Der Weltverband hatte im Streit um Kompetenzen mit der ASO den Start verboten und bei Zuwider-Handlung mit Geldstrafen und Sperren für die Fahrer gedroht. Am Sonntagmittag blieb es in dieser Hinsicht ruhig.

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