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Rebellin rettet knappen Vorsprung ins Ziel

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Radsport - Fernfahrten  

Rebellin rettet knappen Vorsprung ins Ziel

16.03.2008, 18:10 Uhr | dpa

Davide Rebellin (links) und Daniele Nocentini (Foto: Reuters)Davide Rebellin (links) und Daniele Nocentini (Foto: Reuters) Im stolzen Rennfahrer-Alter von 36 Jahren hat Davide Rebellin zum ersten Mal die Fernfahrt Paris-Nizza gewonnen. Der italienische Mannschafts-Kapitän des deutschen Teams Gerolsteiner setzte sich in der 66. Auflage des Traditionsrennens mit drei Sekunden vor seinem Landsmann Daniele Nocentini durch. Diesen Mini-Vorsprung hatte sich Rebellin am Samstag erkämpft, als er dem bis dahin führenden Niederländer Robert Gesink auf der gefährlichen Abfahrt vom Talleron wegfuhr.

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Vorjahressieger Contador durfte nicht starten

Diesmal konnte Rebellin nach der letzten Etappe strahlen, vor einem Jahr war der den Tränen nah, nachdem ihm Alberto Contador das Gelbe Trikot auf dem letzten Abschnitt abgenommen hatte. Der Spanier, wegen angeblicher Verbindungen zum Dopingring Fuentes nicht unumstrittener Toursieger 2007, war diesmal wegen der ganzjährigen Sperre seines Rennstalls Astana für Rennen des Veranstalters ASO bei Paris-Nizza nicht dabei.

Sanchez gewinnt letzte Etappe

Im Finale über 119 Kilometer rund um Nizza, bei dem drei Berge der ersten Kategorie zu bewältigen waren, ließ Rebellin zunächst den für ihn ungefährlichen Franzosen Clement L'Hotellerie ziehen. Der Newcomer kam aber nicht durch, es siegte der Spanier Lusi-Leon Sanchez als Solist vor den Verfolgern, unter ihnen Rebellin. Für ihn war es quasi ein Heimspiel, er lebt in Monte Carlo, trainiert oft bei Nizza.

Nächstes Ziel ist der Giro

Sein nächstes Ziel ist nun der Giro d'Italia, wo er zumindest wieder einige Tage im Rosa Trikot fahren will. Eine Tour-Teilnahme ist eher unwahrscheinlich. "Das war absolut professionell von Davide und ein gutes Zeichen für die kommenden Frühjahrs-Klassiker. Ein großes Bravo auch der Mannschaft - das war am Schluss noch mal ein hartes Stück Arbeit", sagte Gerolsteiner-Teamchef Hans-Michael Holczer.

Gerdemann stürzt bei Tirreno-Adriatico

Bei der Tirreno-Adriatico hat Linus Gerdemann seinen Chancen auf den Gesamtsieg nach einem Sturz eingebüßt. Der 25-Jährige kam beim 26 Kilometer langen Zeitfahren von Mercarata nach Recanati zu Fall, wurde trotzdem noch Siebter und musste danach mit einer Knieverletzung ins Krankenhaus. Es gewann der Schweizer Fabian Cancellara, der damit Niklas Axelsson aus Schweden als Spitzenreiter ablöste.

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