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Radsport - Doping: Erik Zabel hat gelogen

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Radsport  

So funktioniert Epo-Doping

20.03.2008, 13:09 Uhr | dpa

Die Ausdauerleistungsfähigkeit eines Sportlers ist wesentlich vom Sauerstoffaufnahmevermögen seines Blutes abhängig. Erythropoetin (EPO), ein Peptidhormon, stimuliert die Produktion roter Blutkörperchen (Erythrozyten). Die erhöhte Anzahl im Organismus zirkulierender Erythrozyten wiederum führt zu einer Verbesserung der Sauerstoffaufnahmekapazität des Blutes und hat damit eine Steigerung der Ausdauerleistungsfähigkeit zur Folge. Seit 1983 ist es möglich, EPO synthetisch herzustellen. Entwickelt wurde es für Patienten mit schweren Nierenleiden, bei denen Blutarmut auftritt. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat den Gebrauch von EPO 1990 verboten. Bis zum Jahr 2000 war der analytische Nachweis eines EPO-Missbrauchs jedoch mit der Schwierigkeit verbunden, dass das vom Organismus produzierte nicht vom synthetischen gentechnisch hergestellten EPO zu unterscheiden war. Den Durchbruch beim Aufspüren von verbotenen EPO-Einnahmen schaffte der Franzose Francoise Lasne, der ein direktes Nachweisverfahren auf Grundlage von Urinanalyse entwickelte. Der Radsport-Weltverband (UCI) hat die Lasne-Methode im April 2001 anerkannt.






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