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Radsport: Jan Ullrich hat Vergleich mit Staatsanwaltschaft in Sicht

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Ullrich: Vergleich mit Staatsanwaltschaft in Sicht

05.04.2008, 19:10 Uhr | sid

Jan Ullrich (Foto: imago)Jan Ullrich (Foto: imago) Offenbar hat Jan Ullrich mit der Staatsanwaltschaft Bonn im Zuge seiner möglichen Verwicklung in den Skandal um den spanischen Dopingarzt Eufemiano Fuentes einen Vergleich erzielt. Das berichtet das "St. Galler Tagblatt" und beruft sich auf Hans-Ruedi Graf, den leitenden Staatsanwalt des Kantons Thurgau. Im Zuge des Vergleichs habe der Toursieger von 1997 auch der Herausgabe der Unterlagen aus der Hausdurchsuchung in Ullrichs Villa am 13. September 2006 zugestimmt.

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Die Parteien mauern noch


Die Bonner Staatsanwaltschaft wollte einen Vergleich mit Ullrich noch nicht bestätigen. "Es ist noch kein Abschluss da, aber jetzt kommt Bewegung in die Sache. In Kürze sind unsere Ermittlungen wohl abgeschlossen. Dann werden wir uns äußern", sagte Oberstaatsanwalt Friedrich Apostel dem "Express". Auch Ullrich-Berater Wolfgang Strohband hatte noch keinen Kenntnisstand von einer außergerichtlichen Einigung.

Beschlagnahmtes Material geht bald nach Bonn

Der Schweizer Anwalt von Ullrich habe indes Graf bestätigt, dass sein Mandant eine Vereinbarung mit der Staatsanwaltschaft in Bonn getroffen habe und der Herausgabe des Materials nichts mehr im Wege stehe. In der kommenden Woche sollen die Unterlagen nach Bonn gehen.

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Zahlt Ullrich eine Million Euro?

Wie der Vergleich aussehen könnte, ist noch nicht bekannt. Zuletzt hatte es Spekulationen gegeben, dass die Staatsanwaltschaft in Bonn einem Vergleich zustimmen würde, wenn Ullrich seine Verwicklung in den Dopingskandal eingesteht und eine Summe in Höhe von einer Million Euro zahlt. Der Wahl-Schweizer hatte bislang stets behauptet, nie betrogen zu haben.

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Ermittlungen nach Strafanzeige

Die Staatsanwaltschaft Bonn hatte die Ermittlungen aufgenommen, nachdem die Bielefelder Rechtsprofessorin Britta Bannenberg Strafanzeige gegen Ullrich wegen "Täuschung und Betruges zum Nachteil des Arbeitgebers" gestellt hatte.

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Blutbeutel zweifelsfrei von Ullrich

In den bisherigen Ermittlungen hatte die Bonner Staatsanwaltschaft mittels DNA-Abgleich die beim spanischen Dopingarzt Eufemiano Fuentes gelagerten Blutbeutel zweifelsfrei Ullrich zugewiesen. Auch die Durchsicht der Bankunterlagen hatte ergeben, dass Ullrich Anfang 2004 25.000 Euro an Fuentes überwiesen hatte. Ein deutlich höherer Betrag wurde Anfang 2006 vom Ullrich-Konto an dieselbe Bank in Madrid gezahlt, allerdings ohne Empfänger-Angabe.

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Ein Ordner auf Wunsch von Ullrich zurückgegeben

Die Bonner Staatsanwaltschaft soll das komplette Material aus der Hausdurchsuchung erhalten, mit Ausnahme eines Ordners, den Graf auf Wunsch von Ullrich zurückgehalten und ihm bereits übergeben hat. Vernichtet wird außerdem eine DNA-Probe von Ullrich, da dieser zwischenzeitlich eine in Deutschland abgegeben hat.

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