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Gerolsteiner fährt den eigenen Ansprüchen hinterher

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Gerolsteiner fährt den eigenen Ansprüchen hinterher

20.04.2008, 19:22 Uhr | sid

Stefan Schumacher vom Team Gerolsteiner. (Foto: imago)Stefan Schumacher vom Team Gerolsteiner. (Foto: imago) Der WM-Dritte Stefan Schumacher hat den erneuten Sieg beim Amstel Gold Race deutlich verpasst. Beim Erfolg des Italieners Damiano Cunego kam der Vorjahressieger beim Finale am Cauberg in Valkenburg nach 257 Kilometern mit deutlichem Rückstand ins Ziel. Auch der anderen Trumpf von Team Gerolsteiner stach nicht: Davide Rebellin hatte beim Auftakt der Ardennen-Klassiker als Vierter das Nachsehen. Zweiter wurde der CSC-Fahrer Frank Schleck aus Luxemburg vor dem Spanier Alejandro Valverde (Caisse d'Epargne).

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Zabel konnte nicht eingreifen

Altmeister Erik Zabel verlor bereits 25 km vor dem Ziel den Anschluss und spielte bei der Entscheidung keine Rolle. Am Schlussanstieg konterte der frühere Giro-Sieger Cunego eine Attacke von Schleck und sprintete unwiderstehlich zu seinem ersten Amstel-Sieg. Bereits am Mittwoch steht für das Peloton der Fleche Wallonne auf dem Programm, ehe es sich am kommenden Sonntag bei Lüttich-Bastogne-Lüttich wieder aus den Ardennen verabschiedet.

Gerolsteiner Trümpfe enttäuschen

In Schumacher, Rebellin und dem deutschen Straßenradmeister Fabian Wegmann hatte Gerolsteiner gleich drei Trümpfe am Start in Maastricht. Doch die von Teamchef Hans-Michael Holczer prognostizierte Unberechenbarkeit erledigte sich bereits 15 km vor dem Ziel, als sich lediglich Rebellin noch in der Spitzengruppe mit Schleck und Cunego befand. Schumacher musste abreißen lassen und erfüllte die in ihn gesetzten Hoffnungen nicht.

Auf und Ab bei Schumacher

Ende vergangenen Jahres war der Schwabe bei der Eifel-Equipe noch durch eine Alkoholfahrt und bei der anschließenden Polizeikontrolle gefundene Amphetaminspuren im Blut in Ungnade gefallen. In einem Gespräch mit Holczer waren die Differenzen jedoch ausgeräumt worden, Schumacher gestand seinen Fehler ein und zahlte einen unbekannten Betrag an das Gerolsteiner-Nachwuchsteam.

Gerolsteiner macht dennoch das Tempo

Über 100 km bestimmten die drei Ausreißer Kristof Vandewalle, Albert Timmer und Juri Kriwzow das Renngeschehen. Das Trio hatte sich wenige Kilometer vor dem Start abgesetzt und einen maximalen Vorsprung von knapp 13 Minuten herausgefahren. Durch die Tempoarbeit von Gerolsteiner endete die Flucht jedoch 35 km vor dem Ziel. Knapp 20 km vor dem Ziel suchte High-Road-Profi Kim Kirchen am Eyserbosweg die Entscheidung, konnte jedoch einer Konterattacke des Belgiers Johan van Summeren nicht folgen. Wiederum musste Gerolsteiner die Nachfolgearbeit leisten. Doch Schumachers Träume von der Wiederholung des Erfolgs zerplatzten nach einer erneuten Attacke bereits am Keutenberg.

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