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Radsport: Dopingsünder Jaksche auf Teamsuche

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Radsport  

Jaksche: "Keiner will Nestbeschmutzer"

23.04.2008, 16:31 Uhr | sid, t-online.de

Jörg Jaksche denkt über seine Zukunft nach. (Foto: imago)Jörg Jaksche denkt über seine Zukunft nach. (Foto: imago) Am 30. Juni endet die einjährige Doping-Sperre von Radprofi Jörg Jaksche, ein neues Team hat er aber noch nicht gefunden. Vergangenen Sommer hatte sich der 31-Jährige als Dopingsünder geoutet und anschließend als Kronzeuge zur Verfügung gestellt. Sportlich sieht er sich für eine Fortsetzung seiner Karriere gerüstet. "Ich bin so gut trainiert, habe so hart gearbeitet, dass ich jederzeit Rennen fahren kann", sagte der Rundfahrt-Spezialist in einem Interview mit Eurosport. Es gibt aber auch Momente, da blickt Jaksche nicht ganz so optimistisch in die Zukunft. Angesichts der erfolglosen Suche nach einem neuen Arbeitgeber dachte der ehemalige Team-Telekom-Fahrer auch schon an das Ende seiner Profikarriere: "Wenn ich bis Juli nichts finde, muss ich ehrlich zu mir sein - ewig kann und will ich nicht warten."

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"Verräter" Jaksche vermisst die Ehrlichkeit

Bei der Suche nach einem neuen Team glaubt Jaksche, dass ihm seine Dopingbeichten mehr geschadet als genutzt haben: "Keiner will Nestbeschmutzer. Leute lieben Verrat, aber nicht Verräter", sagte Jaksche, der dabei "die Ehrlichkeit im Umgang mit der Vergangenheit vermisst".

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Keine Angst vor Kollegenschelte

Unschöne Reaktionen aus Fahrerkreisen fürchtet Jaksche im Falle seiner Rückkehr nicht: "Ich hätte kein schlechtes Gefühl den Fahrern gegenüber. Der Kontakt zu den Profis, die ich jetzt treffe, ist ganz normal." Der Paris-Nizza-Sieger von 2004 ist überzeugt, dass der Radsport zumindest teilweise auf dem richtigen Weg ist. "Es hat sich schon etwas geändert, deshalb gehe ich davon aus, dass ich wieder durchaus erfolgreich sein könnte."

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