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Radsport: Gerolsteiner will in den Ardennen nach ganz oben

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Radsport - Lüttich-Bastoge-Lüttich  

Gerolsteiner will nach ganz oben

25.04.2008, 16:01 Uhr | sid

Davide Rebellin bei Paris-Nizza (Foto: imago)Davide Rebellin bei Paris-Nizza (Foto: imago) Letzte Chance in den Ardennen: Bei der 94. Auflage von Lüttich-Bastogne-Lüttich will das Team Gerolsteiner mit einer Dreifach-Spitze den ersehnten Sieg zum Ende der Klassiker-Serie im Frühjahr einfahren. Nach den Plätzen vier und sechs beim Amstel Gold Race und dem Fleche Wallonne durch den Italiener Davide Rebellin sowie weiteren Top-Platzierungen durch Stefan Schumacher und Fabian Wegmann soll es zum Abschluss der Ardennen-Woche zum Sprung nach ganz oben reichen.

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High Road setzt auf Kirchen - Zabel sagt ab

Das Team High Road setzt ganz auf die Karte Kim Kirchen. Der Luxemburger hatte beim Wallonischen Pfeil am Mittwoch dem T-Mobile-Nachfolgerennstall bereits den 19. Saisonsieg bescherte. Erik Zabel muss den Start beim Ritt durch die Ardennen derweil abgesagt. Der 37-Jährige Milram-Profi leidet nach seinem Sturz beim Wallonischen Pfeil am vergangenen Mittwoch unter schmerzhaften Blutergüssen im rechten Knie sowie im linken Ellbogen und kann derzeit nur leichte Trainingseinheiten absolvieren.

Voigt meidet die Ardennen

Kirchen ist allerdings skeptisch, ob er in Lüttich wieder um den Sieg mitfahren kann. "Das Rennen ist 50 Kilometer länger. Wenn ich mich gut erhole, ist was möglich", sagt er. CSC-Profi Jens Voigt, der 2005 schon mal Zweiter in Lüttich war, ist nicht am Start. "Meine Rennplanung sieht in diesem Jahr anders aus", sagt der Berliner, der sich über Rundfahrten wie die Tour de Romandie für die Frankreich-Schleife in Form bringen will.

Schumacher sieht sich nicht als Favorit

"Es geht immer um den Sieg", sagt Schumacher mit Blick auf das Rennen und kann sich mit den ordentlichen Ergebnissen fernab des Podiums nicht anfreunden. Für den Schwaben, der im Vorjahr das Amstel Gold Race gewann, stehen die Vorzeichen für die "Mutter aller Klassiker" am Sonntag über 261 km aber nicht allzu gut. Wie Zabel hat auch Schumacher noch mit den Folgen seines Sturzes beim Fleche Wallonne zu kämpfen. "Eine optimale Vorbereitung sieht anders aus. Zu den Favoriten würde ich mich derzeit jedenfalls nicht zwingend zählen", sagt der WM-Dritte.

Rebellin will glänzendes Frühjahr krönen

Dazu dürfte aber sein Teamkollege Rebellin zählen. "La Doyenne" ist das Lieblingsrennen des 36-Jährigen. Dreimal stand der Italiener bereits auf dem Podium, 2004 holte er den Sieg. "Lüttich ist das härteste von den drei Ardennen-Klassikern. Im Rennen findet meist eine natürlich Selektion der Top-Fahrer statt", sagt Rebellin, der auf ein glänzendes Frühjahr - unter anderem mit dem Gewinn von Paris-Nizza - zurückblickt. Eine Selektion dürfte auch in diesem Jahr wieder stattfinden. Nach einer Berg- und Talfahrt über die zwölf Cotes, den kurzen giftigen Anstiegen, bleibt meist nur eine kleine Gruppe übrig, die im Lütticher Vorort Ans den Sieg unter sich ausmacht. Im vergangenen Jahr triumphierte der Italiener Danilo di Luca.

Cunego heißer Siegkandidat

Dazu wird es diesmal nicht kommen. Der unter Dopingverdacht stehende Giro-Sieger ist mit seinem Team LPR erst gar nicht eingeladen worden. Dafür könnte sein Landsmann Damiano Cunego ganz vorne landen. Der frühere Giro-Sieger siegte erst am vergangenen Wochenende beim Amstel Gold Race und wurde anschließend Dritter beim Fleche. Auch Weltmeister Paolo Bettini ist nach überstandener Verletzung wieder ein Siegaspirant.

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