Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport > Radsport >

Zweiter Sieg von Valverde in Lüttich

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Radsport  

Zweiter Sieg von Valverde in Lüttich

27.04.2008, 19:34 Uhr | dpa

Alejandro Valverde bejubelt seinen zweiten Sieg in Lüttich. (Foto: Reuters)Alejandro Valverde bejubelt seinen zweiten Sieg in Lüttich. (Foto: Reuters) Tour-de-France-Favorit Alejandro Valverde hat seinen ersten diesjährigen Klassiker-Sieg gefeiert. Der Spanier, dem auch eine Zusammenarbeit mit dem Doping-Arzt Eufemiano Fuentes unterstellt wurde, gewann nach 261 Kilometern die 94. Austragung von Lüttich-Bastogne-Lüttich. Er verwies Davide Rebellin vom Team Gerolsteiner, den Sieger von 2004, auf den zweiten Platz. Dessen Mannschaft hatte ihm durch Attacken von Markus Fothen und Stefan Schumacher den Weg zum Podium geebnet.

Jörg Jaksche Abrechnung mit dem Radsport
Profi-Vereinigung Liquigas ausgeschlossen

Zweiter Sieg nach 2006

Valverde hatte 17 Kilometer vor dem Ziel die entscheidende Attacke lanciert und sich zusammen mit Rebellin und dem Luxemburger Frank Schleck entscheidend abgesetzt. Im Sprint 38 Sekunden vor den ersten Verfolgern ließ Valverde im Lütticher Vorort Ans Rebellin keine Chance. Der gerade erst 28 Jahre alt gewordene Spanier wiederholte damit beim ältesten aller Klassiker am Ende einer kräftezehrenden Berg- und Talfahrt über insgesamt 12 Anstiege seinen Erfolg von 2006.

Team Gerolsteiner Entscheidung bis zum Tour-Start

Fothen und Kopp in Ausreißergruppe

Lange hatte eine Viergruppe, die sich bereits nach 28 Kilometern gebildet hatte, das Rennen beherrscht. In ihr fuhren mit Markus Fothen (Gerolsteiner) und David Kopp (Collstrop) zwei deutsche Profis. Das Quartett schrumpfte, als Kopp 70 Kilometer vor dem Ziel das Tempo der Ausreißer nicht mehr halten konnte. Aber auch die Übriggebliebenen hatten keine Siegchance.

Kräftezehrendes Finale

31 Kilometer vor dem Ziel schlossen zunächst der WM-Dritte Schumacher und Andy Schleck zu dem inzwischen allein führenden Fothen auf. Dessen Kraft reichte nach einer Alleinfahrt von insgesamt 220 Kilometern nur noch kurz für eine Zusammenarbeit mit seinem Team-Kollegen und Schleck. Fothen spielte im Finale keine Rolle mehr. Aber auch Schleck und Schumacher strauchelten bald. Nach mehreren Angriffen im Finale hatte sich das entscheidende Trio um Valverde durchgesetzt.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Anzeige
Biermann über den Gipfelsturm 
"Das war ein richtiges Gänsehautgefühl"

Der deutsche Amateur-Radsportler erklimmt den Mont Ventoux mit einem Spenderherz. Video

"So schnell wie seit 10 Jahren nicht" 
Christoph Biermann gerät in Köln an seine Grenzen

Beim Velodom wird deutlich: Die Härte am Berg fehlt ihm nach seiner Herztransplantation noch. Video

Nach Herztransplantation auf den Mont Ventoux 
Christoph Biermann und das Rennen seines Lebens

Acht Monate wartete der Hobby-Radfahrer auf ein Spenderherz. Jetzt nimmt er den Ventoux ins Visier. Video



Anzeige
shopping-portal