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Radsport: Russ verpasst Rosa Trikot bei Giro d'Italia

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Radsport - Giro d'Italia  

Matthias Ruß verpasst Rosa Trikot

15.05.2008, 19:05 Uhr | dpa

Matthias Russ verpasst das Rosa Trikot beim Giro d'Italia (Foto: imago)Matthias Russ verpasst das Rosa Trikot beim Giro d'Italia (Foto: imago) Matthias Russ vom deutschen Team Gerolsteiner hat die Gunst der Stunde nicht genutzt: auf der sechsten Etappe ist er um einen Wimpernschlag am Rosa Trikot des Spitzenreiters beim 91. Giro d'Italia vorbei gefahren. Der Berg-Spezialist fuhr einen Vorsprung von 11:34 Minuten auf das Hauptfeld heraus, ließ sich das schon sicher geglaubte Trikot des Spitzenreiters aber auf dem Schluss-Anstieg von Giovanni Visconti abnehmen. Der Italiener nahm Russ im Schlussgang exakt jene sieben Sekunden ab, die Russ in der Gesamtwertung vor dem Tagesabschnitt Vorsprung hatte.

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Priamo gewinnt die Etappe

"Das ist schade, dass es so knapp war. Ich habe mich voll auf Visconti konzentriert, weil ich wusste, dass er für mich der gefährlichste Konkurrent war. Es ist bitter, es wäre mein bisher größter Erfolg gewesen, ins Rosa Trikot zu fahren. Aber morgen greife ich wieder an", sagte der 24-Jährige, der das Rennen als Etappen-Elfter beendete. Der Tagessieg auf der Etappe von Potenza nach Peschici ging an den Italiener Matteo Priamo vor dem Spanier Alan Perez. Beide hatten sich auf den letzten Kilometern noch von der Ausreißer-Gruppe gelöst.

Henn: "Ein fast perfektes Rennen"

Bei herrlichem Sonnenschein spielte Russ auf welligem Profil lange Zeit seine Qualitäten aus, doch schließlich fehlte dem Breisgauer genau eine Sekunde, um für die große Giro-Überraschung zu sorgen. "Er ist ein fast perfektes Rennen gefahren. Schade, dass es wieder nicht ganz geklappt hat für unser Team", sagte Christian Henn, der Sportliche Leiter von Gerolsteiner.

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Erik Zabel gehen die Helfer aus

Sprinter Erik Zabel vom deutschen Milram-Team, der nichts mit dem Etappen-Ausgang zu tun hatte, muss im weiteren Rennverlauf auf einen zweiten wichtigen Helfer verzichten. Nach Igor Astarloa (Spanien) stieg auch Enrico Poitschke aus. Poitschke klagte über Atemprobleme, die noch aus einem Sturz vor zwei Tagen resultierten.

Fahrer-Protest erfolgreich

Erst am Renntag war die Etappe nach zahlreichen Fahrer-Protesten von ursprünglich 265 auf 232 Kilometer verkürzt worden. Viele Profis waren nach den letzten Etappen erst nach Mitternacht ins Bett gekommen. Ein unter Führung des Australiers Robbie McEwen und dem bisherigen Spitzenreiter Pellizotti initiierter Protest zeigte schließlich Wirkung bei den Organisatoren um Renndirektor Angelo Zomegnan. Ausgerechnet Weltmeister Paolo Bettini (Italien) war mit der Aktion seiner Kollegen nicht einverstanden. "Er hat auch schon im letzten Jahr einige merkwürdige Entscheidungen getroffen und wir verstehen ihn nicht wirklich", kommentierte Pellizotti das Verhalten seines Landsmanns.

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