Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport > Radsport >

Bertolini am Berg nicht zu schlagen

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Giro d'Italia - 11. Etappe  

Bertolini am Berg nicht zu schlagen

21.05.2008, 20:48 Uhr | dpa

Bertolini fährt beim Giro am Berg ganz stark. (Foto: dpa)Bertolini fährt beim Giro am Berg ganz stark. (Foto: dpa) Andreas Klöden hat die erste schwere Berg- und Talfahrt des Giro d'Italia gut überstanden. Beim Etappensieg des Italieners Alessandro Bertolini kam der 32-Jährige am Mittwoch mit dem Hauptfeld ins Ziel, nachdem er sich zuvor bei den Kletterpassagen stets in der Favoritengruppe um seinen Astana-Kollegen Alberto Contador gehalten hatte. Mit einem Vorsprung von 3:56 Minuten auf das Peloton erreichte Bertolini nach langer Flucht einer am Ende vierköpfigen Ausreißergruppe vor dem Spanier Pablo Lastras und dem in der Schlussphase gestürzten Fortunato Baliani (Italien) das Ziel in Cesena.

Olympia Klöden will doch für Deutschland starten
Giro, zehnte Etappe Klöden landet hinter Contador
Neunte Etappe Bennati siegt

Visconti weiter im Rosa Trikot

Der italienische Spitzenreiter Giovanni Visconti verteidigte auf der schweren 11. Etappe mit insgesamt vier Bergwertungen trotz eines Sturzes sein Rosa Trikot. Klöden, der für den Bund Deutscher Radfahrer (BDR) an den Olympischen Spielen in Peking an den Start gehen will, unterstrich mit einer couragierten Leistung auf teilweise regennasser Straße einen Tag nach seinem dritten Platz im Einzelzeitfahren seine Ambitionen auf den Gesamtsieg.

Achte Etappe Drei Italiener landen ganz vorne
Siebte Etappe Klöden bleibt dran

Moletta aus dem Rennen genommen

Wenige Minuten vor der Ankunft im Ziel in Cesena hatte Gerolsteiner bekanntgegeben, dass der 29-jährige Andrea Moletta aus dem Rennen genommen wurde. Der Italiener habe die Teamleitung davon unterrichtet, dass sein Vater in einem Fahrzeug auf dem Weg zum Giro am Dienstag im Rahmen einer Aktion der Guardia Finanza, die in Italien für die Dopingbekämpfung zuständig ist, kontrolliert und vernommen wurde. "Auch wenn sich die Anwesenheit von Moletta Senior als rein zufällig erweisen könnte, haben wir in einer strengen Auslegung des Code de Conduit ohne zu zögern gehandelt", sagte Gerolsteiner-Teamchef Hans-Michael Holczer.

Giro d'Italia Strecke im Überblick
Skandal-Team Astana Herzlich willkommen!

Gerolsteiner befolgt den "Code de Conduit"

Er fügte hinzu: "Andrea wird bis zur Klärung der Umstände keine Rennen bestreiten." Der "Code de Conduit" ist der Ehrenkodex der Profi-Teams, nach dem die Rennställe bei Auffälligkeiten tätig werden sollen. Moletta verneine eine Verwicklung in die Vorkommnisse, habe aber seiner sofortigen Herausnahme aus dem Giro zugestimmt.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Anzeige
Biermann über den Gipfelsturm 
"Das war ein richtiges Gänsehautgefühl"

Der deutsche Amateur-Radsportler erklimmt den Mont Ventoux mit einem Spenderherz. Video

"So schnell wie seit 10 Jahren nicht" 
Christoph Biermann gerät in Köln an seine Grenzen

Beim Velodom wird deutlich: Die Härte am Berg fehlt ihm nach seiner Herztransplantation noch. Video

Nach Herztransplantation auf den Mont Ventoux 
Christoph Biermann und das Rennen seines Lebens

Acht Monate wartete der Hobby-Radfahrer auf ein Spenderherz. Jetzt nimmt er den Ventoux ins Visier. Video



Anzeige
shopping-portal