Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport > Radsport >

Keine Sanktionen gegen Kaschetschkin

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Radsport  

Keine Sanktionen gegen Kaschetschkin

23.05.2008, 19:11 Uhr | dpa

Könnte schon bald wieder Rennen fahren: Andrej Kaschetschkin (Foto: imago)Könnte schon bald wieder Rennen fahren: Andrej Kaschetschkin (Foto: imago) Der kasachische Radsport-Verband hat Andrej Kaschetschkin vom Doping-Verdacht freigesprochen. Das berichtete die Online-Ausgabe der französischen Sportzeitung "L'Equipe". Der ehemalige Astana-Profi war am 1. August 2007 unmittelbar nach der Tour de France im Urlaub in der Türkei des Dopings mit Fremdblut überführt worden. Eine Woche zuvor war sein Kapitän Alexander Winokurow wegen des gleichen Deliktes aufgefallen. Daraufhin hatte sich die gesamte Mannschaft mit Andreas Klöden aus der Tour zurückgezogen.

Radsport Skandalteam Astana? Herzlich willkommen!
Tour de Romandie Klöden gewinnt
Spanien-Rundfahrt Einladung für Astana

Rasmussen verlangt 5,5 Millionen Euro

Der von seinem Rabobank-Team während der Tour im Gelben Trikot suspendierte Michael Rasmussen klagt unterdessen gegen seinen früheren Arbeitgeber auf 5,5 Millionen Euro Schadenersatz. Die Verhandlung findet am 5. Juni statt. Der dänische Kletterkünstler soll auch sein Team über seinen wahren Aufenthaltsort während der Tour-Vorbereitung im Juni 2007 angelogen haben. Er behauptet, das Rabobank-Management habe gewusst, dass er in Italien und nicht in Mexiko trainiert habe und hätte ihn nicht entlassen dürfen.

Gestrichen Winokurow verliert Tour-Etappen-Sieg an Kim Kirchen
Dopingsperre Petacchi muss pausieren

Kaschetschkin und Rasmussen suchen neuen Rennstall

Rasmussen und seine Anwälte errechnen die 5,5 Millionen aus entgangenem Gehalt und anderen Gagen, die ihm als Toursieger zugestanden hätten. Nach dem Gewinn der Königsetappe war der 33-jährige Däne, der wie Kaschetschkin auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber ist, im Vorjahr vier Etappen vor Ende der Tour von seinem Team auf Druck der Veranstalter aus dem Rennen genommen worden.

Anti-Doping-Kampagne UCI engagiert Basso

Schon bald wieder bei einem Rennen im Sattel?

Vorausgesetzt, der von Astana entlassene Kaschetschkin findet ein neues Team und der Weltverband UCI interveniert nicht gegen das Verbands-Urteil vor dem Sportgerichtshof CAS, könnte der Kasache schon bald wieder Rennen fahren. Zu Beginn des Jahres hatte Kaschetschkin für Aufsehen gesorgt, als er vor einem Zivilgericht in Belgien gegen die Verletzung der Menschenwürde durch die Dopingfahnder klagen wollte. Das Gericht hatte sich für "nicht zuständig" erklärt und ihn an die UCI verwiesen.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Anzeige
Biermann über den Gipfelsturm 
"Das war ein richtiges Gänsehautgefühl"

Der deutsche Amateur-Radsportler erklimmt den Mont Ventoux mit einem Spenderherz. Video

"So schnell wie seit 10 Jahren nicht" 
Christoph Biermann gerät in Köln an seine Grenzen

Beim Velodom wird deutlich: Die Härte am Berg fehlt ihm nach seiner Herztransplantation noch. Video

Nach Herztransplantation auf den Mont Ventoux 
Christoph Biermann und das Rennen seines Lebens

Acht Monate wartete der Hobby-Radfahrer auf ein Spenderherz. Jetzt nimmt er den Ventoux ins Visier. Video



Anzeige
shopping-portal