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Sella holt sich auch die Königsetappe

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Radsport - Giro d'Italia  

Sella holt sich auch die Königsetappe

25.05.2008, 19:32 Uhr | dpa

Der Bergkönig beim Giro: Sella (Foto: dpa)Der Bergkönig beim Giro: Sella (Foto: dpa) Bergkönig Emanuele Sella aus Italien feierte einen Doppelsieg, und Alberto Contador fährt zum ersten Mal in seiner Karriere ins Rosa Trikot beim Giro d'Italia: Die Königsetappe der 91. Italien-Rundfahrt hatte es in sich: 2047 Meter hoch musste das Peloton - ein stolzes Stück rauf auf den Marmolata, den höchsten Berg Südtirols. Bei der Zielankunft der 15. Etappe reichte Contador aus dem Astana-Rennstall nach 153 Kilometern auf dem Dolomiten-Gipfel Rang sechs zum Griff nach Rosa. Tagessieger wurde wie schon am Samstag Sella, der 2:26 Minuten vor dem Spanier lag.

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Klöden verliert über sechs Minuten auf die Spitze

Contador löste trotzdem Sellas Landsmann Gabriele Brosisio an der Spitze der Gesamtwertung ab. Contadors Team-Kollege Andreas Klöden hat sich dagegen aus dem Kreis der Sieganwärter herausgefahren, nachdem er schon am Samstag geschwächelt hatte. Auf der Königsetappe verlor Klöden, der in der vergangenen Woche mit einem Zeitungs-Interview über sein Olympia-Engagement und seine Wahrnehmung in Deutschland für Wirbel und Verwirrung gesorgt hatte, über sechs Minuten auf die Spitzenfahrer.

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Das Wetter spielt nicht mit

Der 32-jährige Wahlschweizer, als einer der Topfavoriten in den Giro gestartet, fiel im Gesamtklassement weiter zurück. Erschwert wurde die schonungslose Kletterpartie Sonntag im Südtiroler Skiparadies über insgesamt sechs Gipfel durch Regen und Graupelschauer. Das spektakuläre 12,9 Kilometer lange Bergzeitfahren auf den Kronplatz (2273 Meter) könnte am Montag weitere Klarheit über den künftigen Giro-Sieger geben. Die letzten 5000 Meter des Zeitfahrens finden auf einer Naturstraße ohne Asphalt statt. Danach wartet am Dienstag der zweite Giro-Ruhetag auf die Fahrer.

Gerolsteiners Team schrumpft immer weiter

Das Gerolsteiner-Team ist beim Giro, der immerhin noch eine Woche läuft, nur noch mit einer dreiköpfigen Rumpf-Truppe unterwegs. Nachdem Kapitän Davide Rebellin (Italien) und Sprinter Robert Förster bereits am Freitag ausgestiegen waren, warf am Samstag auch der Italiener Oscar Gatto das Handtuch, zuletzt folgte der hoffnungsvolle Matthias Ruß, der drei Tage lang aussichtsreich auf Rang zwei ums Rosa Trikot mitgefahren war. Er klagte über Magenprobleme.

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