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Radsport - Giro d'Italia: Contador und Astana auf Siegeskurs

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Radsport - Giro d'Italia  

Der Krim-Sekt steht bei Astana schon bereit

27.05.2008, 12:22 Uhr | dpa

Alberto Contador im rosa Trikot des Gesamtführenden. (Foto: imago)Alberto Contador im rosa Trikot des Gesamtführenden. (Foto: imago) Der Triumph beim Giro d'Italia ist Tour-de-France-Sieger Alberto Contador kaum noch zu nehmen. Der Spanier vom Team Astana führt mit 41 Sekunden vor dem Italiener Ricardo Ricco. "Wir sind in einer sehr guten Position. Wir haben bereits das Rosa Trikot, wir haben ein starkes Team und wir arbeiten gut zusammen», sagte Sean Yates, sportlicher Leiter der Giro-Abteilung bei den Kasachen. "Aber im Radsport kann man sich nie sicher sein", schränkte der britische Ex-Profi ein. Ein Körper sei keine Maschine.

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Großes Lob für Contador

Für Yates ist Contador der beste Rennfahrer der Gegenwart. "Er ist ein natürliches Talent. Außerdem verfügt er über enorme Willenskraft. Er konzentriert sich 100 Prozent auf seine Arbeit. Alberto ist ein absoluter Profi", sagte Yates.

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Kommenden Etappen "kontrollierbar"

Ein Auge wirft Yates vor allem auf die Bergetappen am Freitag und Samstag. Dort ist der Kurs gut kontrollierbar. Die Anstiege am Freitag kommen erst spät. Die Distanz ist nicht lang genug, um für große Zeitabstände sorgen zu können. Und am Samstag dürfte das Feld auf der langen Abfahrt vor Aprica wieder zusammenrollen.

Das Zeitfahren als As im Ärmel

Das Zeitfahren am Sonntag zum Giro-Abschluss birgt auch keine Gefahr für Contador. "Ich freue mich darauf. Der Kurs liegt mir. Wenn ich muss, kann ich dort einen Rückstand noch aufholen", sagte Contador. Der Spanier, dem der Weg zur Tour wegen des Astana-Banns in diesem Jahr versperrt ist, fühlt sich gut in Schuss. "Die ersten Tage des Giro waren schwer für mich. Auch die Dolomiten-Etappen haben wehgetan. Doch jetzt hat sich meine Form stabilisiert."

Klöden auf die Plätze verwiesen

Auch den Kampf um die Führungsposition innerhalb des Astana-Teams, das erst eine Woche vor Giro-Beginn die Start-Zulassung erhielt, hat Contador entschieden. Andreas Klöden musste ebenso wie Levi Leipheimer auf den Dolomiten-Etappen passen. "Beide haben sich vielleicht einen Tag lang über die fehlende Form geärgert. Aber jetzt ist auch ihre Stimmung wieder gut", hat Pressesprecher Philippe Maertens beobachtet.

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