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Greipel gewinnt 17. Etappe des Giro

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Radsport - Giro d'Italia  

Greipel gewinnt 17. Etappe des Giro

28.05.2008, 19:27 Uhr | dpa

Freut sich über seinen Etappensieg beim Giro: Andre Greipel (Foto: Reuters)Freut sich über seinen Etappensieg beim Giro: Andre Greipel (Foto: Reuters) Andre Greipel hat beim Abstecher in die Schweiz den ersten Etappensieg deutscher Fahrer beim 91. Giro d'Italia erkämpft. Der Profi vom T-Mobile-Nachfolger High Road siegte auf der 17. Etappe im Massenspurt nach 146 Kilometern von Sondrio nach Locarno vor seinem Teamgefährten Mark Cavendish. Der Brite steckte im Spurt zugunsten seines Wasserträgers sichtlich zurück und riss schon vor dem Zielstrich die Arme hoch. Erik Zabel kam hinter Daniele Bennati aus Italien im Spurt auf den vierten Rang.

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Greipel: "Prosecco hat gut geschmeckt"

"Das ist der größte Erfolg meiner Karriere", sagte Greipel. "Der Prosecco bei der Siegerehrung hat lecker geschmeckt", sagte er ausgelassen. "Eigentlich sollte ich für Cavendish anfahren, aber ich bin vorn geblieben. 270 Meter kann ich eben auch gut sprinten", fügte er hinzu. "An der Rollenverteilung im Team ändert das nichts."

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Contador auf bestem Weg zum Gesamtsieg

Im Rosa Trikot des Spitzenreiters fährt weiter der Spanier Alberto Contador vom Astana-Team. Mit seinem vierten Rang im Bergzeitfahren hinauf zum Plan de Corones hatte der Tour-de-France-Sieger den Grundstein zu seinem ersten Giro-Erfolg gelegt. Der Vorsprung auf seinen härtesten Rivalen Riccardo Ricco aus Italien beträgt weiter 41 Sekunden. "Ich werde mich ganz in den Dienst von Alberto und der Mannschaft stellen und versuchen, den Gesamtsieg zu sichern", teilte Contadors Teamgefährte Andreas Klöden, der auf Platz 13 bester Deutscher ist, auf seiner Homepage mit.

Infekt und Allergie legen Klöden lahm

Insgesamt habe er bei seinem ersten Giro "etwas gemischte Gefühle" kommentierte Klöden selbstkritisch. "Bereits bei der ersten Bergetappe ist mir ein taktischer Fehler unterlaufen, als ich am Anstieg in der Gruppe zu weit hinten gefahren bin", sagte Klöden, der nach den Schlechtwetter-Etappen in der vergangenen Woche mit einem Infekt und einer Allergie zu kämpfen hatte. Das habe dazu geführt, "dass die Atemwege nicht ganz frei sind und ich teilweise keine richtige Luft bekomme. Das Ärgerliche daran ist, dass es genau vor den Bergetappen passiert ist", sagte Klöden.

Überraschende Dopingkontrollen bei vier Teams

Im Verlauf der 17. Etappe hatte ein Ausreißer-Trio das Geschehen bestimmt, dass sich schon nach zehn Kilometern vom Hauptfeld gelöst hatte. Der Italiener Francesco Gavazzi, der Russe Michail Ignatiew und der Franzose Yann Huguet fuhren bis zu 8:10 Minuten Vorsprung heraus. Als letzter des Trios wurde Ignatiew fünf Kilometer vor dem Ziel wieder gestellt. Vor der Etappe hatten Kontrolleure 22 unangemeldete Bluttests bei vier Teams, darunter der deutschen Equipe Gerolsteiner, vorgenommen. Am Abend zuvor waren auch die ersten Sechs des Klassements überraschend kontrolliert worden.

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