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Radsport: Team Milram entlässt Igor Astarloa

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Radsport - Team Milram  

Milram entlässt Igor Astarloa

29.05.2008, 14:44 Uhr | dpa

Igor Astarloa wird das Milram-Trikot in Zukunft nicht mehr tragen. (Foto: imago)Igor Astarloa wird das Milram-Trikot in Zukunft nicht mehr tragen. (Foto: imago) Das Thema Doping holt das Bremer Milram-Team innerhalb eines Monats zum zweiten Mal ein. Nach dem Italiener Alessandro Petacchi ist Ex-Weltmeister Igor Astarloa der zweite prominente Milram-Radprofi, dessen Vertrag wegen eines Dopingverdachts vorzeitig beendet wurde. "Er hat einen Brief erhalten, er fährt nicht mehr bei uns. Damit ist er aber nicht einverstanden und deshalb liegt der Fall bei den Anwälten", erklärte Milram-Manager Gerry van Gerwen auf Anfrage der dpa. Damit bestätigte der Niederländer Informationen von "Focus Online" über fundierte Verdachtsmomente gegen den 32-jährigen Spanier.

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Milram-Manager: "Kein positiver Dopingfall"

Astarloa soll beim Giro d'Italia vor der zweiten Etappe nicht wie vom Team gemeldet wegen Magen-Problemen, sondern wegen auffälliger Blutwerte ausgestiegen sein. "Das Team Milram, die deutsch-italienische Combo mit dem geständigen Epo-Nutzer Erik Zabel an der Spitze, hat einen Verdachtsfall", schrieb "Focus Online". Es liege "aber kein positiver Doping-Fall vor", erklärte van Gerwen.

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Astarloa offiziell kein Milram-Mitglied mehr

Der Fall steht wahrscheinlich im Zusammenhang mit den Tests des Radsport-Weltverbandes UCI für die neu eingeführten Blutpässe. Bei der neuen Anti-Doping-Prophylaxe werden Blut-Parameter und der Hormon-Status der Profis angelegt und nach Tests immer wieder verglichen. Mit Stand vom Donnerstag wird Astarloa offiziell bei der UCI nicht mehr als Mitglied des Milram-Teams geführt.

Späte Reaktion des Rennstalls

Die Führungs-Etage des Sprinter-Teams um Erik Zabel lässt sich mit brisanten Entscheidungen im Zusammenhang mit Doping oft lange Zeit. Sprintstar Petacchi erhielt den Laufpass "in beiderseitigem Einvernehmen" zehn Tage nachdem der Internationale Sportgerichtshof CAS die Einjahressperre gegen ihn ausgesprochen hatte. Der Fall Astarloa ist seit dem 10. Mai bekannt - offiziell reagierte der von einem norddeutschen Milchkonzern gesponserte Rennstall erst auf Anfrage. "Wir konnten keine Pressemitteilung herausgeben, um in dem schwebenden Verfahren nichts zu präjudizieren", sagte van Gerwen.

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