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Giro d'Italia: Contador steht unter Druck - Kirijenka gewinnt Etappe

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Radsport - Giro d'Italia  

Contador steht unter Druck - Kirijenka gewinnt Etappe

30.05.2008, 19:39 Uhr | dpa

Für ihn wird es allmählich knapp: Alberto Contador (Foto: imago)Für ihn wird es allmählich knapp: Alberto Contador (Foto: imago) Alberto Contador wackelt bedenklich. Der 25-jährige spanische Radprofi konnte auf der vorletzten Bergetappe des 91. Giro d'Italia sein Rosa Trikot nur noch knapp gegen den aufstrebenden Riccardo Ricco und Vorjahressieger Danilo die Luca verteidigen. Contador nimmt die vorletzte Giro-Etappe, bei der im Gavia und Mortirolo noch einmal zwei Bergriesen zu meistern sind, nur noch mit vier Sekunden Vorsprung auf Ricco und 21 Sekunden auf di Luca in Angriff.

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Kirijenka lässt sich Triumph nicht nehmen

Die letzte Bergankunft auf dem 1453 Meter hohen Monte Pora sicherte sich im Ziel der 19. Etappe nach 228 Kilometer Wasil Kirijenka. Der Weißrusse war Mitglied einer siebenköpfigen Spitzengruppe, die sich nach 60 Kilometern gebildet hatte und zeitweise einen Vorsprung von 21 Minuten hatte. Der vor dem Ziel attackierende di Luca fuhr noch auf den zweiten Rang des Tagesklassements vor

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Contador kontert im Finale

Di Luca, eigentlich kein ausgesprochener Bergspezialist, setzte seine Attacke gegen Contador auf dem vorletzten Anstieg des Tages. Zusammen mit seinem Team-Kollegen und Landsmann Paolo Savoldelli hatte der Italiener attackiert. Wenig später war er alleine und hatte seinen Vorsprung auf den Tour-de-France-Sieger von 2007 zehn Kilometer vor dem Ziel auf über zwei Minuten geschraubt. Das Rosa Trikot hatte er schon vor Augen. Aber Contador fand im Finale noch die Kraft zu kontern und wenigstens das Trikot zu sichern, auch wenn ihm inzwischen auch noch Ricco entwischt war.

Klöden muss abreißen lassen

Als Faustpfand hält der Giro-Debütant aus Madrid das 28,5 Kilometer lange Einzelzeitfahren zum Giro-Abschluss nach Mailand in den Händen. Von den Erstplatzierten ist Contador der mit Abstand beste Zeitfahrer. Bei der Verfolgungsjagd auf di Luca hatte sich auch Andreas Klöden in Diensten Contadors hervorgetan. Im turbulenten Finale musste er seinen Chef dann aber ziehen lassen, nachdem seine Kräfte verbraucht waren.

Kampfansage von di Luca

"Eigentlich dachte ich, ich habe Rosa. Unterwegs hatte man mir das schon gesagt - schade. Ich wollte heute unbedingt das Trikot holen, aber wenigstens habe ich den Giro noch einmal offen gemacht. Contador hat noch nicht gewonnen", sagte di Luca nach seiner Hetzjagd.

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