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Tour de France: ASO verhängt 100.000 Euro Strafe bei Doping-Vergehen

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Radsport  

100.000 Euro Strafe bei Doping-Vergehen

03.06.2008, 17:04 Uhr | dpa

Protestierende Fans soll es bei der Tour 2008 nicht mehr geben (Foto: imago)Protestierende Fans soll es bei der Tour 2008 nicht mehr geben (Foto: imago) Der Tour-Organisator ASO hat für die am 5. Juli in Brest startende Tour de France einen umfangreichen Strafen-Katalog für Doping erlassen. Alle Teams mussten einen neuen "Anti-Doping-Vertrag" unterschreiben, der unter anderem eine Strafe von 100.000 Euro vorsieht, wenn ein Dopingfall bekanntwerden sollte. In diesem Fall müsste die Teamleitung an den Französischen Dachverband FFC zahlen, der das Bußgeld für Doping-Bekämpfung einsetzt. Wie bei den von der ASO veranstalteten Klassikern Paris-Nizza und Paris-Roubaix soll auch die Tour unter Oberaufsicht des nationalen Radsport-Verbandes in Frankreich laufen, weil die ASO weiter in heftigen Kontroversen mit dem Weltverband UCI liegt.

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"Tour will erneuten Doping-Skandal verhindern"

"Wir haben den Vertrag unterschrieben. Ich will das jetzt nicht kommentieren. Die Tour will mit allen Mittel einen erneuten Doping-Skandal verhindern", sagte Hans-Michael Holczer, der Manager des Teams Gerolsteiner. Ob der neue Vertrag mehr juristisches Gewicht hat, als die "Ehrenerklärung" gegen Doping, die alle Fahrer vor dem Tourstart 2007 unterschreiben mussten, ist unklar.

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Abbruch drohte

Im Vorjahr trieben die Dopingfälle Alexander Winokurow, Iban Mayo, Cristian Moreni und Patrik Sinkewitz, die Verdächtigungen gegen den späteren Sieger Alberto Contador und die Suspendierung Michael Rasmussens im Gelben Trikot die Tour an den Rand des Abbruchs.

Contador und Astana bleiben draußen

Neben dem umfangreichen Strafenkatalog bekräftigten die Tour-Veranstalter noch einmal, dass die Tür zur 95. Tour de France für den frisch gekürten Giro-Gewinner Contador und sein Astana-Team verschlossen bleibt. Das bekräftige Tour-Direktor Christian Prudhomme in Paris. "Wir haben nichts gegen Contador. Aber wir haben im März die Ausschluss-Entscheidung gegen Astana wegen der 2006 und 2007 vom Team begangenen Fahler gefällt", erklärte Prudhomme und meinte damit die aktenkundige Doping-Vergangenheit der kasachischen Equipe.

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