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Radsport - Tour de France: UCI droht ASO mit Teilnehmerbestrafung

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Radsport  

Streit eskaliert! UCI droht bei Tour-Teilnahme mit Strafen

04.06.2008, 18:16 Uhr | dpa

Tour-Direktor Christian Prudhomme (Foto: imago)Tour-Direktor Christian Prudhomme (Foto: imago) Der Streit zwischen dem Radsport-Weltverband (UCI) und dem Organisator der Tour de France (ASO) droht endgültig zu eskalieren. Nachdem die ASO bekanntgegeben hatte, die Tour in diesem Jahr unter der Zuständigkeit des französischen Radsportverbandes (FFC) auszurichten, droht die ausgebootete UCI nun teilnehmenden Fahrern und Teams mit harten Strafen. "Die Entscheidung der ASO ist schlecht für den Radsport. Da die Tour nun außerhalb der Zuständigkeit der UCI stattfindet, werden auch keine Anti-Doping-Inspektoren der UCI anwesend sein. Die teilnehmenden Fahrer und Teams setzen sich der Gefahr aus, bestraft zu werden. Schuld daran ist allein die Führung der ASO", hieß es in einer Pressemitteilung der UCI.

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UCI fühlt sich übergangen

Bei der am 5. Juli in Brest startenden Frankreich-Rundfahrt wird die französische Anti-Doping-Agentur (AFLD) für Dopingtests zuständig sein. Tour-Direktor Christian Prudhomme hatte die Zusammenarbeit zwischen ASO und FFC auf einer Pressekonferenz bekanntgegeben, ohne die UCI vorher zu informieren. Der sich übergangen fühlende Weltverband hatte bereits den Tour-Ausschluss des Astana-Rennstalls scharf kritisiert.

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Heftiger Streit um Paris-Nizza

Auch vor dem Etappenrennen Paris-Nizza war es zu einem heftigen Streit mit der ASO gekommen, weil diese die 'Fahrt in die Sonne' unter dem Dach des FFC ausgerichtet hatte. Die UCI hatte das Traditionsrennen als "illegal" bezeichnet, da sich der Veranstalter ASO beharrlich weigerte, sich den Regeln der UCI zu unterwerfen. Der Weltverband drohte allen Teams und Fahrern mit drastischen Maßnahmen, sollten sie bei der Rundfahrt starten. Am Ende entschied sich die Vereinigung der Profi-Rennställe AIGCP geschlossen für eine Teilnahme. Die UCI hatte daraufhin ein Disziplinarverfahren gegen den FFC eingeleitet.

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