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Tom Boonen: Tour-de-France-Start ist nach Kokain-Test ungewiss

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Radsport  

Quick-Step darf fahren, Boonen wohl nicht

11.06.2008, 14:53 Uhr | dpa

Tom Boonen bei seiner öffentlichen Stellungnahme (Foto: Reuters)Tom Boonen bei seiner öffentlichen Stellungnahme (Foto: Reuters) Tour-de-France-Direktor Christian Prudhomme hat ein Startverbot für den in eine Kokain-Affäre verstrickten Radprofi Tom Boonen angekündigt. "Er kann nicht starten, wenn sich die Informationen bewahrheiten", sagte Prudhomme. Damit sind Boonens Chancen, am 5. Juli in Brest am Tour-Start zu stehen, gleich Null. Sein Quick-Step-Team dagegen sei willkommen, sagte Prudhomme, der dem 27-jährigen belgischen Weltmeister von 2005 nach der Tour 2007 das Grüne Trikot für den Punktbesten überreicht hatte. Neben Boonen wird in Frankreich mit dem bei Milram wegen Doping-Verdachts entlassenen Alessandro Petacchi (Italien) der zweite Topsprinter fehlen. Außerdem erhielt das gesamte Astana-Team mit dem vorjährigen Gesamtsieger Alberto Contador (Spanien) Startverbot.

Video Boonen: "Ich bin nicht perfekt"
Video Tom Boonen und das Kokain
Zeitung Boonen positiv auf Kokain getestet

Boonen entschuldigt sich bei Quick Step

Boonen, gegen den die belgische Staatsanwaltschaft ermittelt, nachdem bei dem Profi bei einer Doping-Kontrolle Kokain nachgewiesen worden war, zeigte Reue. "Ich bin nicht perfekt und dafür werde ich die Konsequenzen tragen", sagte der Ex-Weltmeister auf einer Pressekonferenz im belgischen Wielsbeke. "Ich habe meiner Familie, meinen Freunden und meinem Team wehgetan, dafür möchte ich mich entschuldigen", sagte der Quick-Step-Profi. Eine direkte Stellungnahme zu den Vorwürfen wollte er aber noch nicht abgeben. Er bezog sich mit seinen Äußerungen generell darauf, auf negative Weise in den Nachrichten geraten zu sein.

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Tour-de-Suisse-Ausschluss ging voraus

Boonens Teammanager Patrick Lefevere warb für Verständnis, dass sich Boonen noch nicht konkret zu den Vorwürfen äußern wollte. Dies sei in Abstimmung mit den Anwälten geschehen. Boonen, den die Organisatoren der Tour de Suisse, bei der er am Samstag starten wollte, bereits am Vortag ausluden, kündigte an, sich vorerst zurückziehen zu wollen. "Ich kann auf das Vertrauen meiner Mannschaft setzen und hoffe, dass mich meine Fans weiter unterstützen", sagte das belgische Nationalidol, das in seinem Heimatland einen Popstar-Status genießt. Sein Sponsor signalisierte Boonen Rückendeckung.

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