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Doppelter Erfolg für Alejandro Valverde

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Radsport - Clasicà San Sebastian  

Doppelter Erfolg für Alejandro Valverde

02.08.2008, 20:47 Uhr | dpa

Alejandro Valverde (Foto: dpa)Alejandro Valverde (Foto: dpa) Der Spanier Alejandro Valverde hat die 28. Auflage des Rad-Klassikers von San Sebastian gewonnen und damit zugleich die Führung in der aktuellen ProTour-Wertung übernommen. Valverde setzte sich im Endspurt durch und verwies den Russen Alexander Kolobnew von CSC und den Italiener Davide Rebellin vom Team Gerolsteiner auf die Plätze.

Caisse d'Epargne, die Mannschaft des Siegers, war schon während des Rennverlaufs gut im Bild gewesen und hatte zwischenzeitlich alle acht Fahrer in einer großen Spitzengruppe mit 46 Profis. Insgesamt hatten 140 Fahrer die 239 Kilometer des Clasicà San Sebastian in Angriff genommen.

An Siegen reiche Saison

Valverde gilt nun als Favorit auf den Gesamtsieg bei der ProTour, der ihm 2006 schon einmal gelungen war. In diesem Jahr gewann der 28-Jährige bereits die Murcia-Rundfahrt, Lüttich-Bastogne-Lüttich und Dauphiné Libéré. Bei der diesjährigen Tour der France siegte Valverde, der im Zusammenhang mit dem spanischen Arzt Eufemiano Fuentes in Doping-Verdacht geraten war, auf der ersten Etappe und streifte sich zum ersten Mal in seiner Karriere das Gelbe Trikot über.

Das Damoklesschwert des Dopings ist allgegenwärtig

In Paris fuhr er als Gesamt-Neunter über den Zielstrich. Vor einem Jahr war der Spanier bei der Rad-Weltmeisterschaft in Stuttgart zur "Persona non grata" erklärt worden, hatte aber seinen Start vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) eingeklagt. Sein Heimatverband ermittelt nicht gegen Valverde, obwohl es Indizien für eine Doping-Verstrickung gibt.

Deutsches Duo greift nicht in die Entscheidung ein

Deutsche Profis spielten im Kampf um den Sieg in San Sebastian keine Rolle, obwohl sich besonders Linus Gerdemann und Markus Fothen im Rennen sehr aktiv gezeigt hatten. Am Anstieg zum Alto de Jaizkibel 30 Kilometer vor dem Ziel war eine Ausreißer-Gruppe von drei Fahrern gestellt worden und auch ein letzter Alleinversuch des Franzosen David Moncoutié von Cofidis brachte keinen Erfolg.

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