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Spanien-Rundfahrt - Radsport: Contador will "falsches" Triple

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Radsport - Spanien-Rundfahrt  

Contador will "falsches" Triple

29.08.2008, 12:05 Uhr | dpa

Alberto Contador (Foto: imago)Alberto Contador (Foto: imago) Alberto Contador peilt bei der am Samstag beginnenden Vuelta seinen dritten großen Rundfahrt-Sieg in Serie an - allerdings mit einem kleinen Makel. Denn nach dem Ausschluss seines Astana-Teams von der diesjährigen Tour de France kann der spanische Radprofi "nur" noch einen Dreifach-Coup mit Schönheitsfehlern erreichen.

"Ich konzentriere mich auf dieses Rennen seit mehreren Monaten. Ich bin besser vorbereitet als beim Giro d'Italia", sagte Contador, der bereits die Tour 2007 und den Giro 2008 gewinnen konnte. Das Triple innerhalb eines Jahres - vergleichbar mit dem Grand Slam der Tennisprofis - bleibt dem Vuelta-Topfavoriten aber verwehrt.

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Sastre schärfster Gegner

Tour-Champion Carlos Sastre (Spanien) dürfte Contadors schärfster Rivale werden, da Titelverteidiger Denis Mentschow (Deutschland-Tour) und der Tour-Zweite Cadel Evans (verletzt) nicht beim Prolog in Granada dabei sein werden.

Zabel will noch einen großen Tagessieg

Dafür gab ein prominentes deutsches Trio der Vuelta den Vorzug vor der erstmals parallel stattfindenden D-Tour. Neben Contadors Edelhelfer Andreas Klöden zog es auch Milram-Sprinter Erik Zabel und den zweifachen Tour-Zeitfahrsieger Stefan Schumacher (Gerolsteiner) in die spanische Sonne. "Ich wollte immer schon einmal alle drei großen Rundfahrten in einem Jahr fahren", sagte Zabel. Nachdem er bei der Frankreich-Rundfahrt leer ausgegangen war, will der 38-Jährige in dieser Saison unbedingt noch einen großen Tagessieg: "Vielleicht habe ich bei der Vuelta das Glück, den einen perfekten Sprint zu erwischen."

Umfangreiche Doping-Kontrolle

vor dem Start der 63. Auflage mussten sich alle 170 Starter einer Doping-Kontrolle unterziehen, teilten die Veranstalter mit. Erstmals würde bei einem großen Rennen auch der biologische Pass des Weltverbands UCI, in den die Ergebnisse sämtlicher Blut- und Urinkontrollen notiert werden, zum Einsatz kommen. Zudem werde auch auf CERA getestet. Während der Tour war der zweifache Bergetappen-Sieger Riccardo Ricco aus Italien positiv auf auf das EPO-Präparat der dritten Generation getestet worden.

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