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Radsport - Deutschland-Tour  

Gerdemann verteidigt seinen Vorsprung

01.09.2008, 19:26 Uhr | dpa

Leonardo Bertagnolli vom Team Liquigas sichert sich den Tagessieg. (Foto: dpa)Leonardo Bertagnolli vom Team Liquigas sichert sich den Tagessieg. (Foto: dpa) Linus Gerdemann bleibt das strahlende Aushängeschild der Deutschland-Tour. Der 25-jährige Profi vom Columbia-Team zeigte auch auf der zweitlängsten Etappe, die der Italiener Leonardo Bertagnolli gewann, keinerlei Schwäche und verteidigte sein Gelbes Trikot. Hinter Bertagnolli (Liquigas) erreichten der Kolumbianer Rigoberto Uran (Caisse d'Epargne) und Gerdemanns schwedischer Team-Kollege Thomas Lövkvist nach 214,9 Kilometern am Montag das Ziel im badischen Wiesloch.

Gerdemann hatte als Neunter trotz einiger Attacken auf dem 530 Meter hohen Königstuhl keine Mühe, seinen Vorsprung auf die zeitgleichen Verfolger Lövkvist (+17 Sekunden) und Janez Brajkovic (+20) zu verteidigen. Gerolsteiner-Kapitän Markus Fothen stürzte auf regennasser Fahrbahn und verschenkte somit den möglichen Tagessieg.

2. Etappe Gerdemann verteidigt die Gesamtführung
1. Etappe Gelbes Trikot für Gerdemann
Team Milram Gerdemann auf der Wunschliste

Knees lange Zeit an der Spitze

Zuvor hatten Milram-Kapitän Christian Knees und Gerolsteiner-Profi Johannes Fröhlinger, der 2009 zum nationalen Rivalen wechselt, die mit 214,9 Kilometern zweitlängste Etappe nach Wiesloch über weite Strecken geprägt. Knapp fünf Stunden lang fuhren die künftigen Team-Kollegen dem Feld voraus, nachdem sie kurz nach dem Start im fränkischen Herrieden erfolgreich attackiert hatten. Zwischenzeitlich erarbeitete sich das Duo ein Zeit-Polster von knapp acht Minuten, doch das Peloton hielt die beiden Ausreißer an der kurzen Leine.

Team Gerolsteiner Ausverkauf geht weiter
Absage Klöden startet nicht mehr für Deutschland

Gerdemann ist "für die Veranstaltung gut"

Dank der Tempoarbeit von Columbia schmolz der Vorsprung stetig, im Anstieg zum 530 Meter hohen Königstuhl bei Heidelberg stellten die Favoriten um Gerdemann 26 Kilometer vor dem Ziel die beiden Ausreißer. Pech hatte Gerolsteiner-Kapitän Markus Fothen, zuvor Gesamtelfter, der in der Abfahrt stürzte und im Ziel 38 Sekunden verlor. Anschließend attackierte ein Trio mit Bertagnolli und Navarro, so dass es nicht zum erwarteten Duell der Top-Sprinter kam. Gerdemann hatte dank seiner starken Equipe alles im Griff und führt die Deutschland-Tour weiter souverän an - sehr zur Freude von Renn-Direktor Kai Rapp: "Wir wissen, dass es für die Veranstaltung gut ist."

Zum Durchklicken Die Höhepunkte der Tour de France 2008 in Bildern

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