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Radsport: Gerdemann ist für die WM gesetzt

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Radsport  

Gerdemann ist für die WM gesetzt

04.09.2008, 15:05 Uhr | dpa

Linus Gerdemann hat derzeit gut Lachen. (Foto: imago)Linus Gerdemann hat derzeit gut Lachen. (Foto: imago) Linus Gerdemann hat nach seinen starken Leistungen bei der Deutschland-Tour einen Freifahrtschein für die WM im italienischen Varese bekommen. "Ihm kann ich einen Freifahrtschein erteilen", sagte BDR-Vizepräsident Udo Sprenger vor dem Start der 6. Etappe in Schmallenberg.

Auch Gerdemanns Columbia-Teamkollege Gerald Ciolek, der die letzte Bergankunft in Winterberg gewonnen hatte, kann mit seinem Start bei den Titelkämpfen vom 24. bis 28. September planen. "Ich gehe davon aus, dass er dabei ist", sagte Sprenger.

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Nicht-Nominierung für Peking sorgte für Ärger

Das Verhältnis zwischen Gerdemann, der in Bremen den Gesamtsieg bei der D-Tour perfekt machen will, und dem Bund Deutscher Radfahrer (BDR) war zuletzt nicht ungetrübt. "Die Strecke hätte mir gelegen", hatte der 25-Jährige über das olympischen Straßenrennen gesagt, für das ihn der Verband nicht nominiert hatte. "Es gab keine direkten Gespräche wegen Peking", hatte sich Gerdemann beschwert.

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Sprenger: "Wer jetzt in Form ist, hab beste Chancen"

In Italien soll er aber dabei sein. Die Leistungen von Gerdemann und Co. hätten "Mut gemacht", dass der BDR in Varese besser abschneiden kann als bei den Olympischen Spielen. In Peking war der Verband sowohl im Straßenrennen als auch im Zeitfahren leer ausgegangen. "Wer jetzt in Form ist, hat die besten Chancen für die WM", sagte Sprenger, der Ende kommender Woche die Nominierungslisten an den Weltverband UCI senden will.

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Schumacher wohl nicht im Kampf gegen die Uhr

Ob auch Erik Zabel, der derzeit die Vuelta bestreitet, nochmals an einer WM teilnimmt, ist offen. Im Herbst seiner Karriere werde der 38-Jährige "kein Geschenk" bekommen, sondern müsse sich sportlich qualifizieren, sagte Sprenger. Gerolsteiner-Profi Stefan Schumacher, der bei der Tour de France beide Zeitfahren gewonnen hatte, wird wohl nicht den Kampf gegen die Uhr aufnehmen können. "Ihn sehe ich für das Straßenrennen vor", sagte der BDR-Vize, der "keine Doppelsetzung" für die beiden Wettbewerbe plant. Somit werden neun BDR-Athleten das Straßenrennen bestreiten, zwei weitere das Zeitfahren. Im Vorjahr in Stuttgart war Schumacher Dritter auf der Straße geworden.

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