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Radsport: Lance Armstrong vor Comeback bei Team Astana

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Radsport  

Medien: Lance Armstrong plant ein Comeback

09.09.2008, 00:59 Uhr | t-online.de, sid, dpa

Sieben Toursiege hat Lance Armstrong auf dem Konto (Foto: dpa).Sieben Toursiege hat Lance Armstrong auf dem Konto (Foto: dpa). Lance Armstrong denkt drei Jahre nach seinem letzten Sieg bei der Tour de France offenbar an eine Rückkehr 2009. Das berichtet jedenfalls das Radsport-Magazin "VeloNews" auf seiner Homepage.

Demnach soll der siebenmalige Tour-de-France-Sieger drei Jahre nach seinem Rücktritt für das Team Astana bei insgesamt fünf Rennen an den Start gehen, darunter auch die Tour de France. Das Blatt beruft sich auf eine namentlich nicht genannte Quelle aus dem familiären Umfeld des Tour-Rekordgewinners.

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Armstrong im Pool der US-Anti-Doping-Agentur

Armstrong werde dem Bericht zufolge am Monatsende in "Vanity Fair" seinen Rücktritt vom Rücktritt bekannt geben. Die Redaktion des Magazins wollte sich dazu nicht äußern. Ein Indiz der Ernsthaftigkeit der Comeback-Pläne des siebenfachen Tour-Rekordsiegers könnte seine Anmeldung im Pool der US-Anti-Doping-Agentur sein. Das ist die Voraussetzung für die Aufnahme des Rennbetriebes. Armstrong sei in das Testprogramm für Kontrollen außerhalb des Wettkampfes aufgenommen worden, bestätigte Erin Hannan, eine Sprecherin der Anti-Doping-Agentur.

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Astana weiß von nichts

Eine klare Stellungnahme gab es hingegen von Astana. "Da fragen sie besser ihn. Lance Armstrong ist nicht Teil unseres Teams. Astana hat auch keine Pläne mit ihm", sagte Teamsprecher Philippe Maertens. Generell ausschließen wollte er eine Verpflichtung Armstrongs aber nicht. "Wenn es eine Möglichkeit gäbe, würden wir natürlich darüber nachdenken. Er wäre willkommen. Aber soweit ich weiß, will er in der kommenden Saison nur Cross-Rennen fahren", erklärte Maertens.

Im August schon wieder am Start

Der Texaner, der am 18. September 37 Jahre alt wird, hatte von 1999 bis 2005 siebenmal in Folge die Tour gewonnen, bevor er in den Ruhestand ging. Im August dieses Jahres hatte er erstmals wieder an einem Radrennen teilgenommen. Beim Mountainbike-Rennen Leadville Trail 100 in Colorado belegte er den zweiten Platz. Zuvor hatte Armstrong bei der amerikanischen Anti-Dopingagentur USADA die Wiederaufnahme in den Aktivenstatus beantragt.



Gehaltsverzicht bei Comeback

Sollte Armstrong zum Astana-Team gehen, könnte er das einstige Erfolgsgespann mit Teamchef Johan Bruyneel wieder aufleben lassen. Unter dem Belgier hatte Armstrong bei US-Postal und später Discovery Channel seine größten Erfolge erzielt. Laut "VeloNews" würde Armstrong bei seinem Comeback auf ein Gehalt verzichten. Geplant seien lediglich Starts bei der Kalifornien-Rundfahrt, Paris-Nizza, der Tour de Georgia, der Dauphiné Libéré sowie der Tour de France.

Alle Blutwerte ins Internet

Außerdem wolle der 36-Jährige alle seine Blutwerte ins Internet stellen, um Dopinggerüchten zuvorzukommen. Nach seinem Karriereende waren Doping-Anschuldigungen gegen Armstrong laut geworden, nachdem offenbar eingefrorene Blutproben aus dem Jahr 1999 Spuren von EPO aufgewiesen hatten. Die UCI hatte die Vorwürfe damals aber als haltlos zurückgewiesen.

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