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Radsport: Armstrong will seine achte Tour de France gewinnen

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Radsport  

Armstrong will seine achte Tour gewinnen

10.09.2008, 09:24 Uhr | dpa, sid

Hat sein Comeback angekündigt: Lance Armstrong (Foto: dpa)Hat sein Comeback angekündigt: Lance Armstrong (Foto: dpa) Das Comeback des Jahres 2009 ist perfekt. Lance Armstrong steigt wieder aufs Rennrad. "Ich werde versuchen, eine achte Tour de France zu gewinnen", erklärte er auf der Internetseite des Magazins "Vanity Fair".

Armstrong, der am 18. September 37 Jahre alt wird, hatte von 1999 bis 2005 siebenmal in Folge die Tour gewonnen, bevor er in den Ruhestand ging.

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Kampf dem Krebs

Der Kampf gegen den Krebs ist nach Aussage von Armstrong die Hauptmotivation für sein Comeback. "Nach Gesprächen mit meinen Kindern, meiner Familie und engen Freunden bin ich glücklich über die Ankündigung, dass ich in den Profiradsport zurückkehre, um auf die Last der Krebskrankheit aufmerksam zu machen", sagte der Texaner, der 1996 an Hodenkrebs erkrankte und geheilt wurde.

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"Werden nicht versuchen, Zweiter zu werden"

Armstrongs Anwalt Bill Stapleton sagte der Nachrichtenagentur AP: "Wir werden nicht versuchen, Zweiter zu werden." Bei welchem Rennstall er sein Comeback feiern werde und welche anderen Rennen er bestreiten wolle, sei noch offen. "Die Tour de France stellt das große Ziel dar. Vorher bleiben aber noch einige Hausaufgaben zu erledigen", sagte Armstrongs Sprecher Mark Higgins.

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Tourdirektor würde Armstrong-Start akzeptieren

Allerdings müssten der US-Amerikaner sowie sein künftiger Rennstall sich den verschärften Anti-Dopingrichtlinien unterwerfen. Das sagte Tourdirektor Christian Prudhomme. "In dem Augenblick, in dem sein noch unbekanntes Team und er selbst die Anti-Doping-Regeln, die sich in den vergangenen Jahren sehr verändert haben, unterwerfen, werden wir es akzeptieren", sagte Prudhomme.

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Deutsche Profis begrüßen Rückkehr

Die deutschen Radprofis haben mit Verwunderung, aber auch mit Vorfreude auf das angekündigten Comeback reagiert. "Ich würde mich sehr freuen, gegen so eine Legende zu fahren. Eigentlich kann er nur verlieren. Sollte er wirklich nochmal die Tour gewinnen, wäre das eine Sensation", sagte der frühere WM-Dritte Stefan Schumacher. Erik Zabel, sechsmaliger Gewinner des Grünen Trikots bei der Tour, meinte etwas skeptisch: "Herzlich willkommen. Wenn das stimmen sollte, dann wird er sich das gut überlegt haben." Auch Zabels künftiger Teamkollege im Milram-Rennstall, Markus Fothen, ist hin und hergerissen: "Ich finde es interessant für den Radsport. Aber es besteht die Gefahr, dass er an seinem eigenen Denkmal herummeißelt."

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Franke: "Armstrong gehört gesperrt"

Professor Werner Franke kritisiert die Rückkehr von Armstrong. (Foto: imago)Professor Werner Franke kritisiert die Rückkehr von Armstrong. (Foto: imago) Unterdessen hat der deutsche Dopingexperte Werner Franke das angekündigte Comeback scharf kritisiert: "Das ist eine Showeinlage, eine weitere Spirale in der Volksverdummung. Wenn er zurückkommt, gehört er ganz klar gesperrt." Nach seinem Karriereende waren Doping-Anschuldigungen gegen Armstrong laut geworden, nachdem offenbar eingefrorene Blutproben aus dem Jahr 1999 Spuren von EPO aufgewiesen hatten. Der Radsport-Weltverband UCI hatte die Vorwürfe damals aber als haltlos zurückgewiesen.

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Auch Landis kehrt zurück

Neben der Armstrong-Rückkehr will ein weiterer prominenter Ex-Radprofi auf die Strecke zurückkehren. Nach Informationen des Internetanbieters "www.cyclingnews.com" wird Floyd Landis nach seiner zweijährigen Doping-Sperre zum amerikanischen "Health Net-Maxxis"-Team wechseln. Landis war der Sieg bei der Tour de France 2006 nach einem positiven Doping-Test auf Testosteron aberkannt worden. Seine Sperre endete am 30. Januar 2009.

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