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Radsport - Quick Step: Bettini wütend über Schumacher-Wechsel

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Radsport - Quick Step  

Bettini wütend über Schumacher-Wechsel

12.09.2008, 10:54 Uhr | dpa

Ist beleidigt: Italiens Radsportstar Paolo Bettini. (Foto: imago)Ist beleidigt: Italiens Radsportstar Paolo Bettini. (Foto: imago) Eklat um den Wechsel von Stefan Schumacher zum belgischen Rennstall Quick Step: Weltmeister Paolo Bettini kündigte umgehend nach der Verpflichtung des Deutschen seinen Rückzug aus der Mannschaft an. Er fühle sich von Team-Manager Patrick Lefevere "betrogen", sagte der 34-Jährige der "Gazzetta dello Sport".

"Ich habe wegen einer Vertragsverlängerung mit Lefevere zum ersten Mal bei der Tour de Wallonie gesprochen. Danach haben wir uns bei der Vuelta wieder gesehen, peinlich berührt hat er mir gestanden, dass er kein Budget hat und mir deswegen kein Angebot machen kann", erklärte der Olympiasieger von Athen.

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"So eine Behandlung habe ich nicht verdient"

"Er hat mir zu verstehen gegeben, dass ich frei sei, mit anderen Teams zu verhandeln. Aber wir haben eine Vereinbarung getroffen, ein Gentlemen-Agreement, um öffentlich Polemiken zu vermeiden und eine Hintertür für eine Vertragsverlängerung offenzuhalten", sagte Bettini und fügte hinzu: "Offensichtlich waren alle Gelder für ihn vorgesehen. Nichts für mich. Ich bin beleidigt. So eine Behandlung habe ich nicht verdient. In diesem Moment schließe ich aus, meine Karriere bei Quick Step fortzusetzen. Ich werde mir eine andere Mannschaft suchen."

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Schumacher bleibt gelassen

Der 27-jährige Gerolsteiner-Profi bekam von diesem Ärger zunächst gar nichts mit. "Ich schaue nur noch nach vorn. Ich freue mich, künftig diesem Weltklasseteam anzugehören", sagte der deutsche Profi, dessen bisherige Mannschaft wegen des Sponsoren-Rückzugs am Jahresende zerfällt. "Stefan hatte mehrere Angebote, das von Quick Step war das Interessanteste. Es lohnt sich", sagte sein Manager Heinz Betz. "Er wird auch im neuen Team bei seiner Ausrichtung bleiben: Zuerst fährt er die Klassiker im Frühjahr, dann die Tour und schließlich die WM", kündigte Betz an.

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Lücke im Team gefüllt

"Die Verpflichtung bringt noch mehr Internationalität in unser Team und erweitert unsere Möglichkeiten", erklärte Lefevere auf der Homepage des Teams. "Ich könnte mir schon vorstellen, dass er künftig einen stärkeren Fokus auf die Rundfahrten richtet. So ein Mann fehlt uns bisher", sagte Teamsprecher Alessandro Tegner. Die besten Erfahrungen mit deutschen Fahrern hat sein Team bisher nicht: Der letzte Deutsche bei Quick Step war Patrick Sinkewitz, der spätere Doping-Kronzeuge. Er sucht nach seiner Kündigung bis heute nach einem neuen Team.

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