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Arndt schrammt knapp an Silber vorbei

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Radsport - Weltmeisterschaft  

Arndt schrammt knapp an Silber vorbei

24.09.2008, 19:51 Uhr | dpa

Dritter Rang bei der WM in Italien: Arndt (Foto: dpa)Dritter Rang bei der WM in Italien: Arndt (Foto: dpa) Während Lance Armstrong die Radsport-Welt mit seiner offiziellen Comeback-Verkündung in Atem hielt, ist der WM-Titelgewinn seiner amerikanischen Teamkollegin Amber Neben eine Fußnote geblieben. Aus deutscher Sicht überraschte Judith Arndt bei den Titelkämpfen im 25,15 Kilometer-Zeitfahren in Varese/Italien mit der Bronzemedaille, die ihr nicht unbedingt zugetraut worden war. Arndt verpasste die Silbermedaille um gut 13 Sekunden. Titelverteidigerin Hanka Kupfernagel war nicht am Start.



Olympiasiegerin ohne Chance

Die Leipzigerin musste sich in 34:13 Minuten nur der amerikanischen Siegerin Amber Neben (33:51) und der für Österreich startenden Christiane Soeder (33:58) geschlagen geben. Die zweite deutsche WM-Starterin, Charlotte Becker, landete mit 1:03,3 Minuten Rückstand auf Amber (33:51,3 Minuten) auf dem 9. Rang. Kristin Armstrong hatte nach ihrem Olympiasieg von Peking in Varese überraschend mit der Medaillenvergabe nichts zu tun und landete auf Rang fünf.

Dreißigste Medaille für den Bundestrainer

"Judith ist toll gefahren. Sie verließ zwar zweimal die Ideallinie - sonst war alles perfekt. Nach der Anstrengung der Toskana- Rundfahrt, die sie gewonnen hatte, war die Erholungszeit schon sehr kurz - super, dass es dennoch geklappt hat", sagte erfreut Bundestrainer Jochen Dornbusch, der den Bund Deutscher Radfahrer (BDR) zum Saisonende verlassen wird. Die Arndt-Medaille war seine 30. bei Olympischen Spielen oder Weltmeisterschaften als Bundestrainer. In der nächsten Saison leitet Dornbusch die Geschicke des Damen-Teams der Nürnberger Versicherung.

Zickzackkurs bei Kupfernagel

"Hanka ist nicht krank, sie hat nichts drauf - deshalb ist sie nicht hier", hatte Dornbusch die Absage der Zeitfahr-Weltmeisterin von Stuttgart für Varese gewertet. Hanka Kupfernagel, die in Peking wie alle BDR-Straßenfahrer und -Fahrerinnen bei der Medaillenvergabe leer ausgegangen war, hatte sich auf dem Weg nach Varese auf einem Zick-Zack-Kurs bewegt. Erst stellte sie ihre Teilnahme in Frage, weil sie über die Nicht-Nominierung im Straßenrennen verstimmt war. Dann bestätigte sie ihren WM-Start, um sich drei Tage später selbst zu widerlegen und wegen Unpässlichkeit ("Ich fühle mich nicht wohl") die Titelkämpfe abzusagen.

Routinierte Französin fährt weiter vorne mit

Ein weiterer Achtungserfolg nach ihrem vierten Platz von Peking blieb der 49-jährigen Jeannie Longo-Ciprelli verwehrt. Die nimmermüde Französin, die Ende des Monats 50 wird und tatsächlich noch noch mit einer Olympia-Teilnahme in London liebäugelt, fuhr auf den 13. Platz.

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