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Radsport - Straßenrad-WM: Grabsch holt die dritte Medaille für den BDR

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Radsport - Strassen-WM  

Grabsch holt die dritte Medaille für den BDR

25.09.2008, 17:57 Uhr | dpa

Gold im Zeitfahren: Bert Grabsch (Foto: imago)Gold im Zeitfahren: Bert Grabsch (Foto: imago) Der 33-jährige Bert Grabsch ist in die Fußstapfen von Jan Ullrich getreten und hat den Bund Deutscher Radfahrer (BDR) in Varese in eine unverhoffte Goldmedaille beschert.

Im 43,7 Kilometer langen Elite-Zeitfahren schwang sich der deutsche Meister von einer Außenseiterposition zum schnellsten Zeitfahrer der Welt auf und holte sich den Titel als zweiter deutscher Radprofi nach Ullrich(1999 und 2001). "Das ist ein schönes Geschenk zum heutigen Geburtstag für meine Frau", freute sich Grabsch.

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Ohne den Titelverteidiger

Der Olympia-14. von Peking stellte bei seiner Triumphfahrt Silbermedaillengewinner Svein Tuft aus Kanada (+ 42,79) und den Drittplatzierten David Zabriskie aus den USA in den Schatten. Der Titelverteidiger und Olympiasieger Fabian Cancellara aus der Schweiz war nicht am Start.

Grabsch: "Fühlte mich stark"

"Durch die Absage von Cancellara war es heute ein offenes Rennen. Ich war sicher nicht in der Favoritenrolle, hatte mich aber gut vorbereitet und fühlte mich stark", sagte Grabsch, der die WM-Ausbeute des BDR auf drei Medaillen erhöhte. Eine von Grabschs Profi- Stationen führte ihn auch zum Schweizer Skandalteam Phonak, in dem der des Dopings überführte Amerikaner Floyd Landis zum Toursieg 2006 gefahren war. Jetzt fährt der Blondschopf für Columbia.

Martin auf Rang sieben

Die große deutsche Nachwuchs-Hoffnung Tony Martin verpasste auf dem von U23-Vizeweltmeister Patrick Gretsch geliehenen Rad in 53:17,8 Minuten knapp die Medaillen. Der 23-jährige, der am Vortag im Training von einem Auto angefahren wurde und seine Rennmaschine zu Schrott fuhr, belegte den 7. Platz. "Mich hatte zwar motiviert, dass ich immer die Bestzeit hatte, aber am Schluss habe ich doch die Deutschland-Tour in den Beinen gemerkt. Das Superding von Bert gibt mir Auftrieb für das nächste Jahre", sagte Martin.

Schumacher nicht nominiert

Nach seinen schwachen Leistungen im olympischen Zeitfahren von Peking war der Nürtinger Stefan Schumacher, der als Gewinner beider Tour-Zeitfahren im Juli überraschte, nicht für den Kampf gegen die Uhr in Varese aufgeboten worden. Der WM-Dritte von Stuttgart greift erst am Sonntag beim Straßenrennen ins Geschehen ein.

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