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Radsport: Greg Lemond attackiert Lance Armstrong

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Radsport  

Lemond: Armstrong-Comeback ist ein Alptraum

26.09.2008, 14:45 Uhr | sid

Redet in Sachen Armstrong-Comeback Tacheles: Greg Lemond (Foto: imago)Redet in Sachen Armstrong-Comeback Tacheles: Greg Lemond (Foto: imago) Der dreimalige Tour-de-France-Gewinner Greg Lemond hat das Radsport-Comeback seines Landesmannes Lance Armstrong als einen "Albtraum" bezeichnet. "Das ist keine gute Neuigkeit. Der jahrelange Albtraum, den wir erlebt haben, kehrt nun zurück", sagte der 47 Jahre alte Kalifornier als Besucher einer Pressekonferenz von Armstrong.

Lance Armstrong, der die Tour de France als erster Radprofi siebenmal gewann, hatte im September überraschend seine Rückkehr bekannt gegeben. Eines seiner Ziele für 2009 ist die erneute Teilnahme an der Frankreich-Rundfahrt. Der 37 Jahre alte Texaner wird für das kasachische Astana-Team fahren und seine Renneinsätze nicht nur auf Europa beschränken. Vom 18. bis 25. Januar will Armstrong die Tour Down Under in Australien fahren.

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1999 gedopt?

Weltweit wurde die Nachricht vom Comeback angesichts möglicher Dopingverwicklungen Armstrongs zumeist skeptisch aufgenommen. 2005 hatte die französische Sporttageszeitung "L'Equipe den Amerikaner des Epo-Dopings bezichtigt. Das Blatt berief sich auf die Auswertung eingefrorener Blutproben durch das französische Doping-Untersuchungslabor LNDD von der Tour 1999. Der Radsport-Weltverband UCI wies die Vorwürfe damals als haltlos zurück.

Comeback Armstrong heuert bei Astana an

Pound: "Armstrong ist Antwort schuldig"

"Seine Rückkehr wirft viele Fragen auf", erklärte der frühere Präsident der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA, Dick Pound. Armstrong sei noch die Antwort schuldig, wie diese sechs Dopingtests positiv ausfallen konnten. Auch die UCI sei diese Antworten bislang schuldig geblieben. Armstrong hat ankündigt, seine aktuellen Doping-Testergebnisse offen darzulegen und ins Internet zu stellen. Er wolle eng mit dem US-Dopingexperten Don Catlin zusammenarbeiten. Greg Lemond äußerte diesbezüglich seine starken Zweifel.

Contador droht erneut mit Abschied

Unterdessen hat der Spanier Alberto Contador erneut mit seinem Abschied bei Astana für den Fall gedroht, dass er sein Kapitäns-Amt an Rückkehrer Armstrong abtreten muss. "Wenn ich nicht die Gewissheit habe, dass das Team für mich fährt, werde ich nicht hier bleiben", sagte Contador der spanischen Sporttageszeitung "Marca".

Sportliche Ambitionen sollen nicht gebremst werden

Er habe im Moment kein Problem mit Armstrong, meinte Contador. "Aber ich habe einige Zweifel: Die ganze Welt weiß, dass Lance einen sehr einnehmenden Charakter hat und alles für sich beansprucht. Doch ich möchte nicht, dass meine sportlichen Ambitionen durch seine Rückkehr gebremst werden." Er habe viele gute Angebote, ergänzte der 25 Jahre alte Tour-de-France-Sieger von 2007.

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