Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport > Radsport >

Radsport - Doping: Frank Schleck hat "ein reines Gewissen"

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Radsport:  

Schleck: "Ich habe ein reines Gewissen"

02.10.2008, 14:00 Uhr | dpa

Frank Schleck bei der Tour de France 2008 (Foto: imago)Frank Schleck bei der Tour de France 2008 (Foto: imago) Frank Schleck hat bei einer Anhörung vor der Luxemburger Anti-Doping-Agentur ALAD seine Unschuld beteuert. Er bleibe dabei, dass er ein "reines Gewissen" habe, zitierte die Luxemburger Tageszeitung "Tageblatt" den CSC-Profi nach der Anhörung am Mittwochabend.

Sein Anwalt Albert Rodesch betonte, "dass Frank Schleck nie gedopt hat, nie eine unerlaubte Methode angewandt hat oder versucht hat, anzuwenden". In der Vorwoche hatte die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, Schleck soll Kunde des spanischen Doping-Arztes Eufemiano Fuentes gewesen sein und belegte dies mit einem Bankauszug über 6.991 Euro vom März 2006.

Lance Armstrong Doping-Nachuntersuchung abgelehnt
Umfrage Deutsche wollen Lance Armstrong nicht
Erik Zabel Abschiedsrennen in Münster

Zufällig auf Schleck gestoßen

Er könne "nicht präzise sagen, wann eventuell weitere Ermittlungen stattfinden", teilte ALAD-Präsident Robert Schuler mit, ohne Details der etwa 45-minütigen Anhörung preiszugeben. Laut ALAD war die Bonner Staatsanwaltschaft im Rahmen ihrer früheren Ermittlungen gegen Jan Ullrich, Oscar Sevilla und Rudy Pevenage auf die Überweisung von Frank Schleck an Fuentes gestoßen.

Razzia in Varese

Während der WM in Varese hatte im Hotel der Luxemburger Nationalmannschaft in der Nacht zum vergangenen Samstag eine Razzia der Spezialeinheit NAS im Auftrag der Staatsanwaltschaft Varese stattgefunden, die möglicherweise im Zusammenhang mit den "SZ"-Vorwürfen gegen Schleck stand. "Sein Name wurde im Kontext von Sachen genannt, die nicht bewiesen sind und auch nicht zu beweisen sind", sagte Schlecks Anwalt Rodesch.

Warten auf die Tour-Analysen

Die Nachuntersuchungen der Blutwerte von zehn diesjährigen Tour-Teilnehmern, die derzeit im Labor Chatenay-Malabry vorgenommen werden, sollen ebenfalls Schlecks Unschuld beweisen. "Wir hoffen, dass bald die Analysen der Französischen Anti-Doping-Agentur da sind. Wir warten darauf, um sagen zu können: "Seht ihr. Wir hatten recht. Wir haben nichts mit diesem EPO-CERA-Problem zu tun", sagte Rodesch.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Anzeige
Biermann über den Gipfelsturm 
"Das war ein richtiges Gänsehautgefühl"

Der deutsche Amateur-Radsportler erklimmt den Mont Ventoux mit einem Spenderherz. Video

"So schnell wie seit 10 Jahren nicht" 
Christoph Biermann gerät in Köln an seine Grenzen

Beim Velodom wird deutlich: Die Härte am Berg fehlt ihm nach seiner Herztransplantation noch. Video

Nach Herztransplantation auf den Mont Ventoux 
Christoph Biermann und das Rennen seines Lebens

Acht Monate wartete der Hobby-Radfahrer auf ein Spenderherz. Jetzt nimmt er den Ventoux ins Visier. Video



Anzeige
shopping-portal