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Armstrong startet beim Giro - Basso wieder auf dem Rad

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Radsport  

Armstrong startet beim Giro - Basso wieder auf dem Rad

13.10.2008, 16:36 Uhr | dpa

Armstrong im Trikot des Discovery-Teams (Foto: imago)Armstrong im Trikot des Discovery-Teams (Foto: imago) Rund einen Monat nach der Verkündigung seines Radsport-Comebacks füllt sich der Terminkalender von Superstar Lance Armstrong. Der Amerikaner verkündete, im kommenden Jahr auch beim Giro d'Italia an den Start zu gehen. "Ich freue mich auf den Giro", sagte der siebenmalige Sieger der Tour de France in einer Video-Botschaft bei einer Pressekonferenz in Mailand.

Für Armstrong, der für den Astana-Rennstall in die Pedale treten wird, ist dies die erste Teilnahme an der Italien-Rundfahrt, die 2009 ihr 100-jähriges Jubiläum feiert.

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Armstrong: "Werde nach Italien fahren, um zu gewinnen"

"Ich habe immer bedauert, nie den Giro gefahren zu sein", erklärte der Texaner, "endlich kann ich nun mein Debüt geben. Um mich auf die Tour vorzubereiten, muss ich viele Rennen fahren. Da kann mir der Giro sehr nützlich sein." Den Vorwurf, den vom 9. bis 31. Mai stattfindenden Rundfahrt-Klassiker nur als Vorbereitung zur Tour de France im Juli zu "missbrauchen", wies Armstrong zurück: "Ich werde auch nach Italien fahren, um zu gewinnen."

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Von Australien über Kalifornien nach Italien

Bereits im Januar bestreitet der 37 Jahre alte Armstrong sein erstes Saisonrennen bei der Tour Down Under in Australien. Danach plant Armstrong einen Start bei der Kalifornien-Rundfahrt. Angelo Zomegnan von Giro-Organisator RCS Sport freute sich über die gelungene Verpflichtung Armstrongs: "Kein Superstar des Radsports hat bislang den Giro ausgelassen. Lance kann im nächsten Jahr das einmalige Kunststück vollbringen, nach der Jubiläums-Tour 2003 auch den Giro an dessen runden Geburtstag zu gewinnen."

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Heißes Duell zwischen Contador und Armstrong

Ob neben Armstrong auch der bisherige Astana-Kapitän Alberto Contador in Italien an den Start gehen wird, ist noch nicht klar. Der spanische Tour-Sieger von 2007 gewann im vergangenen Jahr auch den Giro, hatte nach der Verpflichtung von Armstrong aber des öfteren mit einem Abschied aus dem kasachischen Team gedroht. Teamchef Johan Bruyneel hatte bereits mehrfach angedeutet, dass sich Armstrong mit Contador einen Zweikampf um die Führungsrolle im Team liefern muss. "Am Ende des Tages wird der stärkste Fahrer unterstützt, ungeachtet seines Namens oder was sie in der Vergangenheit geleistet haben", sagte Bruyneel. "Die müssen das intern ausknobeln, sonst gibt es Streit", sagte auch der ehemalige Radprofi Jan Ullrich dem Internetanbieter "eurosport.yahoo.de".

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Der UCI drückt ein Auge zu

Für einen Start von Armstrong im Januar gab der Weltverband UCI bereits seine Zusage. Der Verband machte damit eine Ausnahme von seinem eigenen Reglement, das in Artikel 77 vorsieht, dass sich jeder Profi ein halbes Jahr vor seinem ersten Start ins Anti-Doping-Programm reintegrieren muss. Danach hätte Armstrong erst vom 1. Februar an wieder Rennen fahren dürfen. Die UCI begründete die Entscheidung mit den Verbesserungen im Kontrollsystem und kündigte an, Armstrong "von jetzt an bis zu seiner Rückkehr auf die Straße sehr streng" zu kontrollieren.

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Basso steigt wieder aufs Rad

Ivan Basso (Foto: imago)Ivan Basso (Foto: imago) Ivan Basso wird schon zwei Tage nach Ablauf seiner zweijährigen Dopingsperre wieder im Einsatz sein. Der 30 Jahre alte italienische Radprofi wolle am 26. Oktober in Japan ein Rennen bestreiten. Das bestätigte Manager Roberto Amadio dem Internetanbieter "cyclingnews.com". Wegen einer Verwicklung in den Blutdoping-Skandal um den Arzt Eufemiano Fuentes war Basso, der kurz zuvor den Giro d'Italia gewonnen hatte, einen Tag vor dem Start der Tour de France 2006 zusammen mit mehreren anderen Top-Fahrern ausgeschlossen und von seinem Rennstall CSC suspendiert worden.

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Spätes Geständnis

Im April 2007 wurden neue Vorwürfe gegen Basso bekannt, die den bis dahin geleugneten Kontakt zu Fuentes bestätigen sollten. Am 24. April 2007 wurde Basso auch durch sein neues Team Discovery suspendiert und sein Vertrag aufgelöst. Anfang Mai gab Basso zu, mit dem umstrittenen spanischen Sportmediziner zusammengearbeitet zu haben. Er bestritt jedoch, jemals gedopt zu haben. Er habe solche Manipulationen nur vorgehabt, nicht aber ausgeführt. Am 15. Juni 2007 sperrte ihn der italienische Radsportverband wegen geplanten Dopings rückwirkend für zwei Jahre.

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